Nun ist es soweit und das Baby ist schon 456789 10 Wochen alt und ich habe mehrmals versucht diesen Blogpost zu schreiben. Es scheiterte aber immer aus Zeitgründen. Jetzt aber!
Unser Flauscheöhrchen ist nun schon 10 Wochen bei uns und ich frage mich wirklich, wie die Zeit so schnell verfliegen konnte. Ich hatte doch gefühlt letzte Woche noch einen dicken Bauch! Und andererseits kommt es mir so vor, als ob der Kleine schon ewig bei uns wäre. Es fühlt sich an, als hätte er schon immer dazu gehört und wäre nie weg gewesen. Dieses Gefühl ist sehr, sehr strange und ich kann es gar nicht näher beschreiben.
Gaaanz langsam kehrt hier ein Alltag ein. Dieser Alltag ist allerdings ganz neu, denn alles dreht sich um das Baby. Natürlich! 😀 Wir fahren möglichst nur einkaufen wenn er schläft, da ich mich nicht traue mit einem wachen und womöglich schreiendem Kind durch den Supermarkt zu laufen. Generell bin ich eine totale Schissbuchse geworden. Das fing an, als wir das Krankenhaus verließen – dieser stinkende Fahrstuhl, uuuah! Wie viele kranke Menschen da wohl schon mit ansteckendem Zeug drin standen? Schnell raus!
Zu Hause konnte ich mich dann erstmal schön einigeln. Ich wollte nicht raus. Die erste Fahrt zu meiner Schwiegermutter war zum Beispiel der pure Horror für mich. Ich habe mir solch einen Stress gemacht, dass ich gefühlte 100 Liter ausgeschwitzt habe und Blutdruck bis zur Decke hatte. Mein Baby hat zwar die ganze Zeit relaxt geschlafen, aber für mich war das nix! Wiederholung für die nächsten Wochen ausgeschlossen! Einigeln!
Herr S. kümmerte sich derweil um alle Wege, ging einkaufen und machte mir keinen Druck. Während andere Mädels aus meinem Schwangerenkurs fröhlich eine Woche nach der Geburt durchs Einkaufszentrum tingelten, war das für mich der größte Horror. Nicht mal für Geld hätte man mich dort reinbekommen! Ich hatte solche Angst mein Baby könnte krank werden, es war schrecklich. Er war doch noch so klein und ungeschützt! Und man weiß ja nie, was da so durch die Gegend hustet und schnieft oder welcher Impfgegner mit angriffslustigen Masernviren durch die Gegend zockelt. Ohne mich! Ich wollte zu Hause bleiben, da war die Welt in Ordnung.
Nach ca. vier Wochen hörte ich von mehreren „Neu-Muttis“ das sie „das“ ja nicht könnten, was ich mache. Zu Hause bleiben. Die waren jeden Tag auf Achse. Hmm. Ich fing an mich komisch zu fühlen. Wurde ich nun bekloppt? Ich fragte meine Hebamme, ob mit mir etwas nicht stimmt. Sie beruhigte mich, mein Verhalten wäre „normales“ Wochenbettverhalten und sie würde die Mütter nicht verstehen, die mit den Neugeborenen durchs Shoppingcenter fahren. Diese Kinder würden wohl oft auch Abends viel schreien, da sie alles verarbeiten müssen. Und komischerweise erzählten die Mütter, die mich komisch fanden, genau das – ihre Babys fanden Abends keine Ruhe, während mein Kind seelig schlummerte. Ich beruhigte mich wieder etwas, scheinbar war mein Verhalten nicht so falsch für uns. Sollen die anderen doch durch die Gegend tingeln, ich wollte das einfach nicht!
Doch die Angst blieb. Und zwar nicht nur die Angst mein Kind könnte sich mit etwas anstecken, ich hatte auch total Schiss das er unterwegs wach werden und weinen würde und ich ihn nicht beruhigen könnte. Allein diese Vorstellung ließ mich schon wieder schwitzen. Dabei ist mein Kind wirklich sehr entspannt, aber wenn er Hunger hat hört der Spaß auf. Und wenn man bei Edeka an der Käsetheke steht, kann man nun mal nicht innerhalb von zehn Sekunden stillen. Andere Mütter sagten mir, das Kind müsse sich eben daran gewöhnen. Aber ich will bis heute nicht das er sich daran gewöhnen muss. Ich versuche alles, damit er nicht weinen muss. Die ersten Einkaufsfahrten waren dann wieder sehr stressig für mich, zum Glück war Herr S. dabei, mein Fels in der Brandung. Das Baby verpennte die ersten Male und so wurde ich langsam ruhiger und gewöhnte mich daran. Ich bekomme zwar immer noch hektische Flecken auf der Haut wenn mein Kind im Autositz weint, aber ich weiß mittlerweile auch warum er das tut, denn ich kann sein weinen nun deuten. Ich erkenne Hunger, Langeweile, Müdigkeit oder null Bock auf sitzen/liegen – meistens jedenfalls. Das macht es einfacher im Alltag, denn ich kann entsprechend reagieren und das Weinen hört schnell auf.
Mittlerweile bleibe ich fast schon cool, wenn er unterwegs mal weint. Oft möchte er nur Nähe. Doof wird es für mich, wenn er Hunger hat und ich stillen muss. Ich versuche das so gut es geht in der Öffentlichkeit zu vermeiden, denn es ist mir unangenehm. Es hilft auch nicht wenn mir andere sagen, stillen wäre das Natürlichste der Welt, blaa. Ich habe einfach ein Problem damit, mehr zu zeigen als ich möchte. Und da hilft auch kein Tuch, denn das verrutscht, ich sitze krumm, das Baby liegt schief und kann nicht richtig trinken, schreit dann und ich sitze noch krummer und bin gestresst. Spaß ist echt anders. Wenn eine Umkleidekabine in der Nähe ist verziehe ich mich dort hin und dann geht es halbwegs, da ich nicht ständig panisch gucken muss, ob meine Brust sichtbar ist. Aber wirklich toll finde ich das auch nicht. Schön finde ich übrigens den oft gehörten Tipp, ich könnte doch auf Toilette stillen. Frage dann immer zurück, ob die Person auch auf öffentlichen Toiletten isst? Ach, nicht? Guck an!
Generell hatte ich mir diese ganze Stillnummer komplikationsloser vorgestellt. Nach den ersten Anfangsschwierigkeiten mit einigen Tränen lief es bei uns ganz gut, im wahrsten Sinne des Wortes. Ich fühlte mich wie ein kaputter Wasserhahn, ständig tropfte ich mir das Shirt nass. Ich wurde Nachts mit klatschnassem Oberteil wach und fror. Mittlerweile schlafe ich mit Still-BH und Stilleinlagen um trocken zu bleiben, doch in den ersten zwei Wochen hatte ich keinen Still-BH. Die zuvor Gekauften passten natürlich nicht, ich ahnte es ja schon beim Kauf. Wie soll man auch eine BH-Größe raten? Daher mein Rat: Kauft den Still-BH nicht schon in der Schwangerschaft!
Wenn die Milch ein paar Tage nach der Geburt einschießt sind eure Brüste riesig, das normalisiert sich aber nach ein oder zwei Wochen und dann kann man auch nach nem Still-BH gucken, denn nun verändert sich die Größe nicht mehr. Da ich anfangs ja nicht vor die Tür gehen wollte, bestellte ich online. Natürlich fällt bei jeder Firma eine Größe anders aus, also fand ich erst einmal nicht das Passende. Ich orientierte mich an dem ersten zu klein gekauften BH und bestellte größere Größen – die dann zu groß waren. Also Retoure und nochmal bestellt. Dabei merkte ich dann, dass es genau so schwierig ist einen gut sitzenden Still-BH zu finden wie einen normalen BH. Klar, warum sollte es auch anders sein? Grmpf. Während ich auf meine Bestellungen wartete, tropfte ich weiterhin durch die Wohnung.
In der vierten Woche begann der erste Wachstumsschub bei meinem Kind. Das stellte unsere Stillbeziehung auf eine harte Probe und ich war kurz davor hinzuschmeißen und Milchpulver zu kaufen. Er hing mir nur an der Brust! Ich konnte weder duschen, noch essen, sondern fühlte mich wie auf die Couch betoniert. Mir tat alles weh, ich konnte nicht mehr bequem liegen oder sitzen und das eh schon unruhige Kind bemerkte meine Unruhe und schrie meine Brust an, statt zu trinken. In der Zeit flossen viele Tränen und unsere Nerven wurden auf eine harte Probe gestellt. Generell heulte ich viel. Oft einfach nur so, wenn ich mein perfektes und wunderschönes Kind ansah und nicht glauben konnte, wieviel Glück wir mit ihm haben. Oft aber auch aus Kummer wegen diverser Situationen.
Es gab Tage, da bin ich nicht aus meinem Schlafanzug rausgekommen, habe es gerade mal geschafft Zähne zu putzen und ein Brötchen zu essen. Ich hatte keine Vorstellung, wie zeitraubend so ein Säugling sein kann! Besonders, wenn man ein so waches Kind hat wie ich. Von Anfang an höre ich von Ärzten, Schwestern, der Hebamme „Das ist ja ein waches Kind!“. Ja, ich weiß. 😀 Er guckt und guckt und guckt und kann scheinbar die Welt gar nicht schnell genug kennenlernen. Und ein waches Kind möchte Aufmerksamkeit, mit jeder Woche mehr. Es macht Spaß mit ihm durch die Wohnung zu laufen, mit Spielzeug vor seiner Nase zu rasseln und ihn zum Lachen zu bringen – aber es ist auch wahnsinnig anstrengend, wenn man das den ganzen Tag tun muss.
Irgendwann fing ich an die Mütter zu beneiden, die ihre Flaschenkinder in regelmäßige vier bis fünf Stunden Schläfchen schießen konnten. Wenn mein Kind am Tag mal ein oder zwei Stunden am Stück schlief war ich schon froh! Und auch so hatten sie ein einfacheres Leben, fand ich. Ich verglich mich im Speziellen mit zwei anderen Mädels, mit denen ich einen engeren Kontakt aufgebaut hatte. Beide stillten nicht, waren ständig unterwegs und konnten gar nicht verstehen „warum ich mir das antue“. Tja, in manchen Stunden wusste ich das auch nicht mehr. Und dann rief ich mir in Erinnerung, dass das Stillen einfach das Beste für mein Kind ist. Ich will kein Milchpulver geben, solange ich es vermeiden kann! Also stille ich weiter. Mittlerweile ist es für mich zu Hause überhaupt kein Problem mehr. Durch das Aufstützen im Liegen habe ich zwar die schäbbigsten Ellenbogen der Welt bekommen, aber mein Kind trinkt und trinkt und wird immer mopsiger. Und der Gedanke, ihn jetzt schon über zwei Monate zu ernähren, der macht mich auch irgendwie… stolz? Stolz ist das falsche Wort, aber ich kann es nicht einfacher beschreiben. Es ist auf jeden Fall eine Leistung, die ich von mir abrufe. Hart erkämpft.
Es hat außerdem den krassen Vorteil, dass ich ein paar Wochen nach der Geburt weniger wiege als vor der Schwangerschaft. Ich habe den Frauen ja nie geglaubt, die meinten sie nehmen vom Stillen ab – ich habe sie immer heimlich am Salatblatt knabbern sehen! Aber ich esse wie verrückt und die Waage zeigt immer weniger an. Wäre ja auch noch schöner, wenn das ganze Stillgedöns nicht auch etwas Gutes für mich hätte!
In der Öffentlichkeit versuche ich das Stillen weiterhin zu vermeiden, wenn es möglich ist. Und wenn ich dadurch nur zwei Stunden in die Stadt kann weil ich weiß, der Kleine hat gleich wieder Hunger, dann ist das eben so. Ich hatte versucht Milch abzupumpen um sie unterwegs mitzunehmen, was auch super funktionierte. Nur mag das Baby die Flasche nicht. Er würgt den Sauger regelrecht heraus. Einen Nuckel verweigert er übrigens auch. Tja, Pech für Mutti!
Bei der ganzen Stillproblematik half es mir dann sehr, dass mir eine gute Freundin erzählte das sie das Stillen in der Öffentlichkeit auch nie mochte und froh war, als die Stillzeit vorbei war. Dabei hatte ich zuvor bei ihr immer das Gefühl, es mache ihr nichts aus! So kann man sich täuschen. Aber ich war auch irgendwie froh, denn schon fühlte ich mich etwas weniger eigenartig.
Es ist schon verrückt, wie man sich selbst fertig machen kann, weil man sich mit anderen Müttern vergleicht. Ich möchte das nicht! Aber ich mache es trotzdem. Und es geht mir auf den Sack. Aber es ist wie mit der Heulerei, es passiert einfach. Ob ich will oder nicht. Ich hoffe, es wird mit der Zeit besser. Beides.
Ein weiterer Aspekt, der mich neidvoll auf die Flaschenmütter schauen ließ: Die waren immer pünktlich. Ich konnte bisher noch keinen Termin pünktlich einhalten. Okay, beim Kinderarzt 15 Minuten zu spät auf der Matte zu stehen fiel gar nicht auf, aber es nervte mich. Für mich selbst. Ich hasse Unpünktlichkeit und nun mit Kind kann ich gar nichts kalkulieren. Dem Baby ist es nämlich mal herzlich egal das wir losmüssen. Wenn er noch ne Runde trinken will und danach meint quer über den Wickeltisch zu kacken, natürlich mit absoluter Treffsicherheit auch auf meine Hose, dann macht er das eben.
Und dann stehe ich immer da und frage mich, wie das die anderen Mütter machen. Müssen deren Kinder nie kacken? Wollen die nicht mal aus der Reihe die Flasche? Sind die besser organisiert als ich? Was mache ich falsch? Määäh!
Irgendwie liest sich der Text bis hier sehr negativ, stelle ich fest. Dabei empfinde ich die letzten zehn Wochen gar nicht so! Ich habe nicht geahnt, wie glücklich uns das Baby machen wird. Wir schauen ihn an und uns geht das Herz auf. Wieviele Stunden wir ihn schon debil grinsend angeglotzt haben während er schlief, weiß ich nicht mehr. Seit er uns bewusst anlächelt, könnte mein Herz jedes Mal vor Liebe platzen. Er ist so wundervoll, es ist unbeschreiblich. Mit jedem Tag entdeckt er mehr von der Welt um sich herum und wir können ihm dabei zusehen. Ich kann es kaum erwarten wenn er beginnt zu krabbeln oder zu sprechen und wünsche mir gleichzeitig, die Zeit solle stehen bleiben. Er ist jetzt doch schon so groß! Und immer noch so klein. Gestern habe ich mir ein Video von ihm angesehen, da war er eine Woche alt. Der Blick war noch ganz anders als jetzt, seine Körperbewegungen auch. Es rührte mich so sehr, sofort liefen mir wieder die Tränen. Moahr, ich verkitsche total! 😀
Unser kleiner Junge macht uns einfach nur glücklich und wenn ich sehe, wie Herr S. mit ihm umgeht, mit ihm singt und lacht, dann tut mir das Herz vor Liebe zu den beiden richtig weh. Und es schmerzt mich sehr das wir keine Familie mehr haben, mit der wir unser Glück teilen können. Meine Schwiegermutter ist schon recht alt, leidet an Demenz und kann unser Glück nur eingeschränkt erleben. Zu meiner Familie besteht seit der Schwangerschaft kein Kontakt mehr. Es tut mir sehr weh, aber es ist leider so. Es gibt also nur unsere Freunde, mich und meine zwei Männer, meine beiden Herzstücke, ohne die ich nie wieder sein möchte.
Ich sauge jeden Moment mit meinem Baby auf und vergesse gleichzeitig so viel. Wenn ich mir Fotos von vor vier Wochen ansehe wundere ich mich, wie anders er da aussah. Aber er verändert sich jetzt ständig, das ist der Prozess der Babys. 🙂
Er hält es Nachts mittlerweile vier bis fünf Stunden ohne Mahlzeit aus, was ich super finde! Zu Beginn wollte er alle zwei bis drei Stunden trinken, was ich aber auch nicht als schlimm empfand. Generell sind unsere Nächte scheinbar easy peasy, wenn ich mitbekomme, wie das bei einigen anderen Müttern läuft. Ich musste z.B noch nie Nachts mit einem heulenden Kind durch die Wohnung laufen. Er wurde Anfangs zwar ein paar Mal wegen Bauchweh wach, der Darm musste halt auch erstmal ankommen. Doch durch viel Körperkontakt konnten wir das Baby aber immer schnell trösten und dann nochmal eine Runde schlafen. Der Kleine bekommt Nachts einne saubere Windel, trinkt eine Runde und schnarcht weiter. Es gab schon eine Zeit, da schlief er bis neun Uhr, mittlerweile sind wir bei sieben Uhr. Aber ich habe noch Hoffnung das er meine Langschläfer-Gene geerbt hat. 😀 Allerdings graut es mir schon vor der Zeit, wenn die Zähne kommen… Abwarten und Stilltee trinken, gell!
Was ist das Fazit nach diesen hundert Metern Text? Es ist alles anders, als ich es mir vorgestellt hatte – viel schöner und viel anstrengender. Stillen außerhalb der eigenen vier Wände ist doof und sich mit anderen Müttern vergleichen erst recht. Mein Baby ist wundervoll und ich lasse ihn nie mehr los. Wir werden uns 2040 bei „Schwiegertochter gesucht“ bewerben. :zahn:
Außerdem:
* Ich habe anfangs viel zu wenige Wickelbodys gekauft. Dachte ja in der Schwangerschaft das es kein Problem sein wird, dem Kind die Kleidung über den Kopf anzuziehen. Haha! Ich habe mich das in den ersten Wochen nicht getraut.
* Generell habe ich einiges an sehr unpraktischer Kleidung gekauft. Strampler ohne Knöpfe im Schritt zum Beispiel. WTF!! 😀 Ich habe beim damaligen Kauf mit keiner Silbe daran gedacht, wie ich so ein Teil an- und ausziehe.
* Der Badeeimer ist doof. Viel zu schmal um das Kind zu waschen und man muss es am Kopf festhalten, so als würde man einen Kohlkopf ernten. Fand ich echt unschön! Mit normaler Babybadewanne badet es sich viel entspannter für alle.
* Mein Baby hat keine Hemmungen ins Badewasser zu kacken.
* Ohne meinen Mann wäre ich verloren. Wie machen das Frauen ohne Partner? Ich würde durchdrehen.
Ich fand übrigens auch die erste Pekip Stunde kacke (kann ich nicht anders ausdrücken) und mit „spazieren gehen“ kann ich auch nichts anfangen. Über beides habe ich auf Instagram und Facebook geschrieben (siehe pinker Linktext), vielleicht wollt ihr mir dort folgen. *werbungmach* 😀 )





76 Kommentare
Ich keks mixh hier gerade ab… mein Kleine ist genau 10 Wochen alt und der Text könnte 1:1 von mir stammen. Also bin ich doch nicht die einzige???
Danke für diesen ehrlichen, erfrischenden Bericht deiner ersten Zeit als Mama. Ich habe beim Lesen mehrmals laut gelacht, ein bisschen Tränen in den Augen gehabt (die blöden Hormone ?) und vor allem gedacht: all das, was du beschreibst , hätte ich genauso geschrieben. Wahnsinn, es tut gut, dass es wohl vielen Mamis so geht!! Du sagst es: ein Baby ist ein wunderbares Geschenk, aber auch unwahrscheinlich anstrengend. Ich war heute morgen kurz ohne meinen kleinen Pimpf Brötchen holen – es war tatsächlich auch schön, sich einfach mal schnell aufs Fahrrad zu schwingen !! Trotzdem, wenn man sie ansieht und sie dich anlächeln… ?
Lese diesen Text zum genau richtigen Zeitpunkt- bin mit meinem 10 Wochen alten Sohn gerade auch etwas überfordert- und finde mich zu 99 Prozent bei dir wieder! Es geht mir haargenau so, außer dass er nachts immer noch alle 2-3 Stunden gestillt werden will und dass mein bauch leider trotz stillen nicht verschindet. Was aber angesichts ff schlechten Ernährung auch kein Wunder ist. Ich freue mich immer, wenn mein Mann nachmittags von der Arbeit nach Hause kommt und erstmal eine Runde mit ihm spazieren geht. Dann komme ich dazu, etwas zu essen, mich zu waschen, oder anzuziehen.
Es ist tröstend zu wissen, dass es anderen auch so geht.
Vielen dank und Liebe grüße
Ich weiß gar nicht so recht, ob das hier in diesen Artikel reinpasst, ich schreib schreibe es einfach mal hier rein. An dieser Stelle erst mal vielen Dank für die vielen wertvollen Informationen, die man in diesem Beitrag / Blog finden kann. Das Internet ist ja voll mit Informationen zum Thema Schwangerschaft bzw. Leben mit Kindern und leider lassen sich viele werdende oder gerade gewordene Mütter gerade beim ersten Kind total irre machen. Da ich selber einen Sohn habe, weiß ich nur zu gut, wie ein Kind das Leben schlagartig verändert, bzw. auf was man jetzt zusätzlich noch alles achten muss, gerade was das Leben in der Familie angeht. Wie gesagt, Daumen hoch für den Blogbetreiber / Blogbetreiberin, für die Zeit bzw. Arbeit, die hier investiert wird. Gerade wenn man Kinder hat, ist es schon ein Kunststück sich für sowas Zeit zu nehmen. Liebe Grüße
Vielen Dank für deinen Bericht! Er hätte auch von mir kommen können (oh mein Gott! Es geht auch anderen so wie mir). Ich konnte mich genau drin wiederfinden. Ich wünsche Euch weiterhin eine gute und aufregende Zeit Langeweile scheint es nicht zu geben… bei uns auch nicht 😉 Alles Liebe wünsche ich Euch!
Liebe Grüße
Lila
Vielen Dank für diesen tollen Post, der überhaupt nicht negativ, sondern einfach nur ehrlich und WAHR ist. Dein Kleiner sieht total süß und aufgeweckt aus. Er hält das Köpfchen schon unheimlich toll! 🙂 Ich freue mich schon darauf, wenn du wieder aus deinem Leben als junge Mama berichtest. Dir und deiner kleinen Familie weiter alles Gute und liebe Grüße
Susanna
Huhu!
Ich hab mich über 1,5 Jahre eben zurückversetzt gefühlt!
Wahnsinnig guter Text, ich musste so lachen beim Kohlkop-ernten!
Und ja, dieses Auf und Ab bleibt noch ein bisschen, bald ein Jahr kommt und ein fast ein Jahr geht die Schwangerschaft;))
Und mit dem STillen, da gibt es noch ein paar andere Möglichkeiten, ich hab z.B. im Rathaus (also Citynah) den Stillraum (und Wickelmöglichkeit) entdeckt, hier waren der Schisser und ich immer ungestört, da konnt ich meinetwegen 20 min stillen und dabei selbst wegdösen^^ (ich wüsste im übrigen auch nicht, was ich auf einer öff. Toilette zuerst desinfizieren sollte, die Klinke, den Boden oder den- wenn vorhanden- Deckel:D?)…
Ich finde deinen Text außerdem gar nicht so negativ, er ist ehrlich und das fehlt manchmal, wenn es um Kinder geht. Zwischen Beschönigung („Ich hab mich nie mittags hingelegt, war alles easy-peasy!“) und Beinahe-BEschimpfung („Ich hätt kein Bock auf Kinder!) begegnet man nicht so viel. Doch, wie hat es die Kinder-Schlafberatung so treffend ausgedrückt? Es wird selten so viel gelogen wie in der Politik und in der Kindererziehung. Nicht, weil im letzten Teil absichtlich gelogen wird, sondern weil einfach eine Menge in Vergessenheit gerät.
Alles Gute für dich und deine Familie!
Ich finde, du kannst stolz auf dich sein, dass du dein Kind stillst!!!!! Es gibt genug Mütter die das nicht machen, weil sie sagen, ich will nicht dass meine Brust hängt oder weil es zu lange dauert!!
Dein Baby ist so niedlich :-). Und du ziehst ihn richtig schoen an. Die Bilder erinnern mich an unser liebes Kindelein. Habt eine ganz schoene Zeit zusammen. Lieben Gruss,
Terisha
Vielen Dank für deine drölfizmeter Text… Ich bin noch keine Mami (und kann auch gut noch etwas damit warten – auch wenn bald die 3 vorne steht) aber ich finde es sehr erfrischend zu lesen, dass es auch blöde Momente gab und gibt. Das nicht immer alles so easy ist wie viele andere Mamis gerne so tun…und das man trotzdem ein riesiges Herz hat vor lauter Liebe und keine Minute missen möchte.
Und übrigens – ich gehöre auch immer zu den Leuten die sagen das draußen stillen total natürlich ist – und dabei genau weiß, dass ich das auch eher vermeiden wollen würde. Ist ja schließlich trotzdem meine Brust die ich ja jetzt auch keinem zeige 🙂 Kann dich also gut verstehen. Und verschwende trotzdem stillenden Menschen gegenüber keinen gedanken. Gehört halt dazu.
Ich freu mich auf weiter Rückblicke 🙂
Huhu meine Liebe,
erstmal herzlichen Glückwunsch :love:
Ich bin nun seit 11 Monaten Mama und müsste beim Lesen wirklich schmunzeln. Es passt alles sooo gut. Ich bin auch immer nur raus wenn die Kleine gestillt und ausgeschlafen war. Bei uns ist Müdigkeit nämlich der Brüllauslöser. Immernoch…
Jetzt bei dem schönen Wetter darfst du dich aber nicht einigeln. Üb Zuhause mal das Stillen mit Tuch. Ich hab ne breite Stola genommen. Und es gibt irgendwo immer nen Rückzugsort.
Ich wünsche euch eine ganz tolle Zeit und natürlich einen schönen Muttertag.
Lg Rebecca
Ach ja, ich finde mich auch in so vielem wieder.
Sei übrigens froh, das es aus dir tropft, ich habe sehr viel geweint, weil es bei mir nicht so war und ich mir Vorwürfe machte, das ich mein Kind nicht ernähren kann. Dabei dachte ich, es sei das natürlichste der Welt und JEDE kann stillen. Naja. Nu weiß ich es besser 😉
Ansonsten höre weiterhin auf deinen Bauch, der sagt dir am ehesten was für dich und den Knopf richtig ist. Wenn ihr euch einigeln wollt, ist das toll, wenn ihr raus wollt weil langsam die Sonne lockt, ist das auch toll. Jedes Baby und jede Mama ist anders und es ist immer wichtig, dass sich beide (!!!!!!!!!!!) wohlfühlen. Es nützt niemanden was, wenn das Baby jauchzt und die Mama als Zombie daneben steht.
In diesem Sinne, wünsche ich euch beiden weiterhin viel Spaß ^^
PS: Wir waren am Anfang auch nie pünktlich 😀
Schau dir mal die Still BH’s von Medela an. Es gibt keine besseren! Sind super leicht zu öffnen, absolut angenehm zu tragen und lassen die Brust trotzdem schön aussehen. Gibts in S,M und L sie sind wie Bustiers zu tragen und sehr elastisch, kann sie wirklich nur empfehlen! :love:
Wenn du dir keinen Stress machen willst, dann pump doch zwischendurch ab und kauf Milchbeutel aus der Drogerie. Ab in den Gefrierschrank damit und dann hast du etwas für den Notfall. Hat mir manchmal wirklich geholfen.
LG und eine wundervolle Mamizeit!
Die hatte ich schon mitbestellt und sie passten nicht. Finde es auch frech, so etwas nur in Konfektions- und nicht BH Größen anzubieten. Meine Brüste haben diese kleinen Dinger ausgelacht. 😀
Zum Abpumpen hatte ich auch etwas geschrieben – mein Kind verweigert die Flasche.
Ich hoffe, dass du dich nicht auf irgendeine Weise schuldig fühlst, wenn du Draußen stillst. Viel schlimmer ist es doch, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der das von manchen sexualisiert wird!!
Ich hätte da aber auch schiss. Von mir aus, könnten die sogar glotzen, nur hätte ich Angst, dass mich irgendwann jemand heimlich filmt oder so eine Schei**.
Ich möchte das jetzt aber nicht speziell auf dich beziehen, sondern meine das eher allgemein. Ich kam nur darauf, weil du geschrieben hast, es sei dir unangenehm in Gegenwart eines Mannes.
Letzten hatte ich irgendwo gelesen, dass eine Frau mal ihr Kind in einem Victoria Secret-Laden gestillt hat, woraufhin die Polizei deswegen gerufen wurde!
Da kann ich wirklich nur den Kopf schütteln. Das ist doch krank!
Ich finde es gut, dass du so auf dein Gefühl hörst und dein Baby auch verstehst. Viele ignorieren das ja völlig und wundern sich dann, wenn das Baby die ganze Zeit schreit, oder viel mehr Ordnen sie alles ihrem „Ich muss so weiter Leben wie zuvor“ unter und rennen gleich wieder zum Shoppen, nur damit sie nicht als „Muttertier“ abgestempelt werden. Dabei ist das Baby doch nicht ewig „frisch auf der Welt“. Was ich da schon gehört habe. Manche glauben tatsächlich, dass man nicht besser sei, als Vieh, welches zum abschlachten gedacht ist, wenn man es überhaupt wagt, sein Kind zu stillen. Ich bin dann erst mal so :schock:
Und nicht wundern, ich selber habe noch keine Kinder. Aber ich verschlinge alles was mit dem Thema zu tun hat. Hoffe, es bringt mir mal was in der Zukunft.
Wenn ich mal ein Kind hätte, würde ich das nie zu meinen Eltern bringen, da ich jetzt auch so, so wenig Kontakt wie möglich mit ihnen habe. Später dann vielleicht, wenn es älter ist. Ich meine, wer setzt sein Kind irgendeinem Umgang aus, den er selber ungern hat? Wenn man sich bestens mit den Eltern versteht, ist das natürlich das Beste überhaupt, aber wenn da einfach völlig verschiedene Mentalitäten aufeinander stoßen, geht es einfach nicht. Letztendlich muss man wissen, was das Beste für eine selbst ist.
Ich schreibe das, weil anscheinend alle selbstverständlich davon ausgehen, dass deine Familie sich von dir abgewandt hat, da wollte ich auch mal meinen Senf dazu geben. 🙄
So nun habe ich genug geschwafelt. Was ich noch sagen wollte ist, dass ich es wunderbar finde, wie du, ich sag mal „frisch von der Leber“ schreibst. Ich komme irgendwie nicht mit diesen Babyblogs klar, bei denen die Autorinnen plötzlich wie auf dope schreiben, sobald es ums kleine geht und die irgendwie ganz viel um nichts schreiben. Also danke dafür!! 😀
Nein, schuldig fühle ich mich nicht. Und ich wäre auch sehr erbost, hätte ich kein Problem mit dem Stillen und man würde mich ansprechen, weil ich an einem öffentlichen Ort stille.
Es ist einfach meine eigene Prüderie, die mich das ganze unangenehm finden lässt.
Hallo Frau Shopping,
ganz herzlichen Glückwunsch zu deiner wundervollen kleinen Familie.
Meine Tochter (heute 24) war ein Flaschenkind weil Stillen einfach nicht geklappt hat.
Das mit der Pünktlichkeit hat leider auch nur begrenzt funktioniert (vielleicht kommt sie ja deshalb heute immer noch zu spät?) Und kurz vor Abfahrt hat sich mein Baby damals fast jedes mal die feinen Strampler bis zum Nacken vollgekackt.
Ich denke, dass es bei allen Babys das gleiche ist und wer was anderes erzählt, der schwindelt sich selbst in die Tasche.
Also Frau Shopping, mach dir keinen Stress.
Jedes Kind ist anders und jede Familie muss ihren eigenen Weg finden – egal was die anderen Supermamis und die ganzen klugen Ratgeber und Zeitschriften schreiben. Nimm es als nette Idee und mach dein eigenes Ding draus.
Ihr schafft das, ich bin mir sicher.
*neun Monate gestillt ( zweites Kind )
Ich habe mich in vielen Dingen wiedererkannt. Beim zweiten Kind ist man viel relaxter… 😉 ( falls ihr eins plant ) Ich habe das Stillen auch gehasst und mich deshalb total unter Druck gesetzt. Nach 4 Monaten Dauerheulen war Schluß. Der Gatte konnte auch nicht mehr. Das zweite Kind habe ich nun Monate gestillt. Einfach weil es lief.
Spazieren gehen habe ich auch gehasst und die Kinder standen deshalb oft auf der Terrasse zum Schlafen. Das geht doch auch!
LG
Stehend mag das Kind leider nicht so gerne schlafen. 😀
liebe frau shopping,
vielen dank für deine tollen worte.
teilweise dachte ich du sprichst von mir 😉
ich habe und fühle mich noch,genauso wie du in vielen situationen.
ich habe immer das gefühl ich kriege nichts auf die reihe und frage mich wie machen die muttis das nur????!!!!!!
das es dir auch so geht gibt mir ein gutes gefühl.
nicht weil es dir auch so geht wie mir,sondern weil ich mich nicht mehr ganz so unfähig fühle. :love:
ich wünsche dir mit deinem kleinen prinz eine wunderschöne zeit,genieß es,es geht wirklich sooo schnell,ich habe meinen sohn vor 3 monaten geboren und ich habe das gefühl es war gestern.
viele liebe grüße
Liebe Frau Shopping,
Ich bin selber grade vor 13,5 Wochen Mutti geworden, kann dich also vollkommen verstehen.
Aber ich bin eine Flaschenmutti und kann dir da leider gar nicht zustimmen. Ich kann meinem Kind nicht auf die Minute genau getacktet im festen Rahmen die Flasche geben. Er hat den selben Rhythmus eines Stillkindes, nämlich so gut wie keinen. Ich finde es immer Schade das so ein „Kampf“ zwischen Stilmuttis und Flaschenmuttis herrscht. Ich bin z.B. Leider eine geworden, kenne also beide Seiten. Und mein Kind schläft bei weitem Nachts nicht länger als 3 std am Stück und Tags macht er auch nur 2 kurze powernaps.
Also was ich eigentlich sagen möchte ist jede Mutti macht es für sich und ihr Baby richtig und vergleichen sollte man sich nie, aber bitte auch keine Vorurteile haben und „verurteilen“, wir lieben doch einfach nur unsere kleinen Wunder <3
Ich sehe es nicht als Kampf. 🙂
Am Ende ist mir auch egal wer sein Kind wie füttert, möchte niemanden verurteilen. Nur sehe ich halt in meinem Umfeld, dass die Flaschenmütter es scheinbar einfacher haben und schaue entsprechend neidvoll zu ihnen. Durch Kommentare wie deinen weiß ich nun, dass mit der Flasche auch nicht alles einfacher ist. Das ist gut zu wissen für meinen „Flaschenwunsch“. 😉
Ich kann Dich so gut verstehen!!! Bei unserem ersten Sohn konnte ich leider nicht stillen. Er musste noch im Krankenhaus bleiben und wurde ernährt etc. war etwas kompliziert. Danach war ich mit ihm immer nur zuhause… Nach drei Wochen habe ich mich in ein Einkaufszentrum getraut… Meine Panik, er könnte schreien oder was auch immer war riesig! Schnell zu H&M und wieder zum Auto. Beim Zweiten (ich dachte, jetzt weißt du wie der Hase läuft) genauso… Als er 6 Wochen alt war, bin ich mit ihm ins Centro gefahren. Wir waren gerade vom Parkhaus im Laden…er fing an zu schreien… ich drehte mich um und fuhr nach Hause…
Heute behaupte ich, bei einem dritten Kind wäre ich entspannter, aber vermutlich ist das falsch…
Ich bin aus jeder Spielgruppenstunde mit Migräne nach Hause gefahren…
Es wird alles besser 🙂
Ich wünsche Dir noch einen wunderschönen Abend!
LG, Selma