Einen Pizzastein, muss man so etwas haben?
Ich habe mich das lange gefragt. Sehr lange. Bis ich vor Kurzem mit Herr Shopping mal wieder auf das Thema gekommen bin, nachdem wir im Fernsehen gesehen haben wie ein Koch eine toll aussehende Pizza aus einem Steinofen geholt hat. Solch ein Ofen passt nicht in meine Küche, von daher fiel diese Möglichkeit des Pizzabackens flach. 😀
Doch ein Pizzastein wäre eine Möglichkeit, denn der Stein aus Schamotte kann einfach in einen normalen Backofen gelegt und dann sofort benutzt werden. Bevor ich mich noch weitere Jahre damit beschäftige, ob unser Haushalt nun einen Pizzastein braucht und ob so ein Teil wirklich etwas bringt, habe ich endlich mal einen bestellt.
Google spuckt einige Shops aus, ich habe mich dann für pizzastein4u entschieden. Dort bekommt man einen einfachen Pizzastein schon für 16,90 Euro. Mit zusätzlichem Zubehör wird es dann entsprechend teurer. Ich habe mich für das Set mit zwei Holzschaufeln entschieden und zahlte dafür 29,90 Euro. Dazu kamen noch 7,70 Euro für das Porto. Man muss nicht im Vorraus bezahlen, im Paket liegt dann eine Rechnung. Fand ich gut!
Schon nach drei Tagen kam das 9 Kilo schwere Paket mit Hermes an, da kann man wirklich nicht meckern. Der Stein hatte keine Macken, obwohl so etwas beim Transport solch eines schweren Teils schon mal vorkommen kann.
Laut Shop „passt der Stein in fast alle Backöfen“. Auf solch eine Aussage verlässt sich frau natürlich gerne und misst den eigenen Ofen nicht aus, obwohl die Größe des Steins im Shop angegeben ist. Schwerer Fehler. :zahn:
Der Stein passte natürlich nicht in unseren Ofen, obwohl das nun wirklich kein Superduperextramodell ist. Herr Shopping musste dann erst einmal per Hand mit einer Feile ca. 1,5 cm abschleifen bis das Teil gepasst hat. Ich sage es mal so – erfreut war er nicht. Man hätte sich den Stein im Shop auch für 3 Euro in die entsprechende Größe bringen lassen können. Das nur mal als Tipp für alle die einen Kauf in Erwägung ziehen. Hätte ich den Gitterrrost ausgemessen (darauf liegt der Stein später) wäre uns eine Tonne Schamottestaub erspart geblieben. 😀
Der Stein passte dann also endlich in den Ofen und wir konnten ihn vorheizen. Laut Anleitung soll das eine Stunde dauern bei 250 Grad, also „schnell mal ne Pizza machen“ ist nicht drin.
Und nun genug Text, ab jetzt kommen Fotos!
Zuerst muss natürlich ein Pizzateig her. Es gibt etliche Rezepte, ich habe mich für ein Rezept von Jamie Oliver entschieden, das ich schon seit längerem für Pizzateig verwende. Ich mag das Rezept hier nicht veröffentlichen, da ich keine Lust auf Copyrightgedöns habe.
Der Teig ist eine Stunde in der Sonne fröhlich aufgegangen, duftete schon herrlich, während der Ofen vor sich her bollerte und dann konnte ich auch schon den Boden ausrollen.
Beim Belegen kann jeder Wunsch erfüllt werden, wir hielten uns für den Anfang an klassische Zutaten. Der Boden sollte beim Belegen schon auf der Holzschaufel liegen, sonst wird es schwierig ihn später auf die Schaufel zu bekommen. Die Schaufel an sich ist auch sehr sinnig, ich hätte nicht gewusst wie ich die Pizza sonst in den Ofen bekommen hätte!
Hat man gut gemehlt gleitet die Pizza nach einem herzhaften Schwung von der Schaufel auf den Pizzastein und dann geht es auch schon ganz schnell.
Der Blick in den Ofen sieht nach 3 Minuten schon vielversprechend aus: Der Teig geht leicht auf und wölbt sich am Rand, der Käse schmilzt und es duftet bereits köstlich. Nach 5 bis 6 Minuten ist die Pizza schon fertig und wird mit der sexy Holzschaufel auf den Teller befördert. Das Ich-bin-ein-Pizzabäcker-Feeling gibt es gratis oben drauf. 😀
Noch etwas Pseudogrün für die Optik und fertig ist die Pizza von Herr Shopping!
Meine Pizza ist dann auch fertig und bezaubert durch ihre Form. Ist halt selbstgemacht! 😀
Gespannt schneiden wir unsere Pizzen an. Hat die Mühe denn gelohnt?
Jaaaaaa! :rockon:
Die Pizza schmeckt großartig!
Den Vergleich mit der Pizzabude um die Ecke braucht sie nicht zu scheuen, sie sind beide so wie wir sie sonst nur beim Italiener kaufen können. Der Boden ist angenehm knusprig ohne knochenhart zu sein, außerdem auf seine Art auch noch saftig und trotzdem nicht zu dick (Natürlich auch weil ich gut ausgerollt habe, ha!). Toll!
Wir haben schon oft Pizza selbstgemacht. Mal mit eigenem Hefeteig, mal mit fertigen Teig aus der Kühltruhe. Nie, nie, nie schmeckte er so wie die Pizza vom Pizzastein! Irgend etwas hat uns sonst immer gestört. Entweder ging der Teig zu sehr auf und erinnerte eher an einen Kuchenboden, war innen matschig oder viel zu hart und hätte eher ein Flamkuchen sein können. Jetzt war der Pizzateig perfekt!
Von der ersten Pizza schon gut gesättigt war die Lust auf mehr Pizza trotzdem noch vorhanden. Wir wollten den Stein nutzen so lange er noch heiß war! Also schnell noch zwei „kleine“ Pizzen belegt. Die Form ist ja egal, hauptsache es passt auf den Stein.
Der Pizzastein schafft es wirklich eine leckere Pizza zu backen, so wie man sie sonst nur vom Italiener kennt. Ich hätte es ja nun wirklich nicht gedacht!
Umso öfter man Pizzen backt, umso mehr Geschmack bekommt der Teig dann irgendwann. Durch all die Sachen die auf den Stein kleckern gibt es Röstaromen 😀 und somit auch Geschmack, wie wir nach ein paar Pizzen schon feststellen konnte.
So sieht unsere Pizzastein mittlerweile aus. Das Schwarze ist schon komplett eingebrannt und kann auch nicht mehr abgekratzt werden. Wenn man den Stein neu „anfeuert“ riecht es in der Küche schon wunderbar nach Pizza obwohl noch gar nichts im Ofen ist. Das ist einfach nur toll. 😀
Man kann auf dem Stein wohl auch Brot backen, das habe ich aber noch nicht probiert. Noch nicht! Ich denke der Stein kommt in nächster Zeit noch häufiger zum Einsatz. Das lange Vorheizen erfordert zwar etwas Planung und man kann nicht allzu spontan Pizza backen, doch gerade wenn man für mehrere Leute Pizza macht ist es einfach nur ein Mordsspaß die eigenen Pizzen in solch leckerer Ausführung eine nach der anderen aus dem Ofen zu befördern. :mahlzeit:
Als ich bei Twitter und Facebook schrieb ich hätte einen Pizzastein bestellt kamen mehrere Kommentare, ich soll Bescheid sagen ob so ein Stein wirklich etwas bringt. Ich denke nach dem Lesen dieses Textes sollte meine Antwort klar sein. 🙂







63 Kommentare
Hallo,
kannst du mir sagen wie dick der Stein ist? Bei Brotbackstein.com habe ich verschiedene gesehen, die wie deiner aussehen – aber unterschiedlich dick sind.
LG, ute
Da müsste ich messen gehen. Heute aber nicht mehr. 😉
Hey – hast du mal einen Test mit/ohne Pizzastein mit Fotos gemacht? Ich habe im Internet keinen direkten A/B-Test gefunden. Ich zweifle an der Funktion der Steine, da die Pizzen am Ende alle gleich aussehen. Kannst Du mir da etwas bestätigen?
Wir haben früher immer ohne Stein gebacken und die Pizzen waren lange nicht so außen-knusprig und innen-weich. Auch das typische „Pizzaaroma“ fehlte da, dass kommt von den eingebrannten Resten vom Stein.
Pizzasteine sind super. Damit wird die Pizza im eigenen Ofen endlich richtig lecker und knusprig. Wenn man keine Zeit hat, dann kann man auch eine Fertigpizza drauf backen. Es sollte aber eine nicht vorgebackene sein, die man vorher auftauen lässt. Die wird dann auch richtig gut. Man kann auch super richtig leckeres und knuspriges Brot damit backen. Im Discounter gibt es fertige Brotbackmischungen bei denen man nur noch Wasser zufügen muss. Ich finde so ein selbst gebackenes Brot mindestens genau so gut wie vom Bäcker und kein Vergleich zum Supermarktbrot. Dabei kostet es fast nichts. Ist auch besser als im Brotbackautomat, weil es knusprig wird und man hat nicht das Loch vom Knethaken.
Man muss jedoch darauf achten, dass man einen Stein mit vernünftiger Dicke kauft. 3 cm sollte er schon haben. Wenn er zu dünn ist, dann kühlt er sofort wieder ab, wenn man die Pizza oder Brot drauf legt.
Sieht gut aus, wenn Sie den Käse jetzt noch unter den Belag machen, ist sie perfekt!
Das möchte ich nicht!
Aber das Tolle am Pizzastein ist ja, dass sich jeder seine Pizza so belegen kann, wie er mag. 😉
Hallo zusammen,
ich kann den Pizzastein wirklich empfehlen! Die Pizza schmeckt einfach nur toll! Wichtig i
Vielen Dank für die tolle Beschreibung und vor Allem für das Foto des schmutzigen Steines :knie:
Nachdem ich heute meinen neuen Stein ausprobierte und dann den Stein sah, bekam ich einen Schreck und dachte: oh je… das bekomme ich nicht mehr sauber. Nun bin ich beuhigt, ich hab nichts falsch gemacht!!! 😀
Nein, im Gegenteil, je öfter benutzt, desto mehr Aroma :sabber: feinfein.
Nochmals danke und ich werde in Zukunft öfter hier vorbeischauen. Tolle Seite 🙂
Bei allem Respekt, aber das sieht wirklich fragwürdig aus.
Die Pizza ist nicht einmal ordentlich aufgegangen.
Bei allem Respekt, ich frage mich wie du die Teighöhe erkennen möchtest, wenn die Pizza von oben fotografiert wurde. 😀
Das hört sich alles soooo toll an, was ich hier so lese….
….bei uns will die Pizza aber einfach nicht so werden :motz:
Der Backofen wird min. 1 Std bei 250°c vorgeheizt, der Teig mehrere Std. vorher angesetzt und dann so dünn wie es geht, auf der dick bemehlten Pizzaschaufel ausgerollt, belegt-und dann, ja dann geht das Drama auch schon los…..
Vonwegen einfach ruckartig auf den Stein(3cm dick)schieben pfffff.
Das Ding kommt immer halb vermatscht auf dem Stein an 🙄
Aber ok, es geht ja nicht nach Schönheit :zahn:
Dann soll die Pizza ja innerhalb von Minuten fertig sein….
….aber auch nach ner halben Stunde in voll powernden Backofen, zerläuft lediglich der Käse, der Boden schmeckt einfach nur pappig :p
Was machen wir nur verkehrt????
Ok, ich rate mal ins Blaue:
Der Teig muss nicht sooo lang vorher gehen. Sollte im Endeffekt aber egal sein.
So dünn es geht ausrollen –> Mache ich nicht. Ist der Teig zu dünn, schmeckts eher wie Chips. Ist am Ende aber wohl Geschmackssache. Ich vermute aber, dass eure Pizza sofort durchweicht, weil sie so dünn ist?
Sie sollte sich schon problemlos von der Schaufel in den Ofen schieben lassen. Mehlt ihr die Schaufel ordentlich? Sonst rutscht es nicht und man schiebt sich Matsch auf den Stein.
Wenn der belegte Boden ohne Probleme auf dem Stein landet, ist er auch ruckzuck durchgebacken.
Ich würde euch empfehlen, den Teig nicht so megadünn auszudollen. Vorsichtig belegen (eine kleine Kelle Soße reicht, nicht zu viele schwere Zutaten für den Anfang, tastet euch ran) und dann sollte das klappen. 🙂
klingt ja ganz gut, aber du lässt den ofen eine stunde lang auf 250 grad laufen, um den stein vorzuheizen? das ist ja dann sehr viel strom, der da „flöten“ geht find ich.
ich mache auch immer pizza selber, mit hefeteig und der ist auch ohne pizzastein perfekt 😉
Zum Vorheizen, siehe Kommentar 27. 🙂
Aber auch wenn ich noch eine Stunde vorheizen würde, fände ich es nicht schlimm. Wenn ich ne Ente mache oder nen Braten etc. heize ich ja auch lange. Ist halt so. :confused:
Und zum Teig: Habe es selbst jahrelang so versucht, schmeckte aber nie so wie mit Stein.
eine Stunde Vorheizen, bei 2000 Watt Stromverbrauch und einen Strompreis von ca. 20 Cent, das sind dann 40 Cent an Kosten für das Vorheizen. Damit kann ich leben, wenn ich die Pizza beim Pizzaservice bestelle zahle ich mind. 8,00 € . Für 8 Euro mache ich 5 Pizzas auf dem Pizzastein. Und die schmecken besser und sind richtig Heiss.
Toller Bericht, Danke, Danke, Danke :knie: den Stein kaufe ich mir jetzt auch.
Meine Frau freut sich schon. Im Sommer grill ich, im Winter gibts bald nur noch Pizza, Hehehe! :rockon:
Ich habe vorhin erst wieder Bilder bei Instagram hochgeladen, denn es gab heute Pizza bei uns. 😀
–> http://instagram.com/fraushopping
Hej,
super, dass du Dir die Zeit genommen hast, so ausführlich über den Pizzastein von pizza4u zu schreiben!
Ich diesen meinem Freund grade zum Geburtstag geschenkt und gestern das erste Mal ausprobiert, einfach geeeenial. Hätte den Eintrag hier mal vorher lesen sollen, dann hätte ich den Stein wahrscheinlich schon früher gekauft!
Ich poste hier mal meine Bewertung aus dem Gästebuch von pizza4u, da steht nämlich auch was vom Stromverbrauch drin, den wir bei uns abgelesen haben. Der variiert natürlich geringfügig nach Stromanbieter. Bei uns waren es ca. 4 kwh…
So hier mein Eintrag:
„Wir hatten gestern einen wundervollen italienischen Abend mit unserem neuen Pizzastein und werden diesen gleich an Silvester gemeinsam mit Freunden wiederholen!
Ich hatte für meinen Freund zum Geburtstag das Komplett-Set bestellt, um gleich loslegen zu können. Und das taten wir auch. Während der Teig eine Stunde ruhte, heizten wir dem Stein im Ofen ein. Danach ging alles so schnell und es war einfach nur lecker! Unser Italiener gegenüber hat uns als Stammkunden soeben verloren… Wir haben die doppelte Menge der auf dem Grundrezept angegebenen Werte genommen und 6, für die Schaufel fast zu große, Pizzen raus bekommen. Mit dem Mehl sollte allerdings nicht gegeizt werden. Auch meine Sorge, dass wir den Stein vielleicht nur selten nutzen, da ja auch ne Menge Strom für das Ganze beheizen drauf geht, erübrigte sich. Wir haben den Ofen bei ca. 260° C bei Ober- und Unterhitze (haben leider kein Umluft) so 2,5h angehabt und 0,80 – 1,00 € Strom verbraucht, also absolut bezahlbar. Für den nächsten Kauf würde ich, nach meiner ersten Erfahrung, nun auf jeden Fall zwei Schaufeln empfehlen. Geht zwar auch ohne, ist aber für die Handhabung echt einfacher. Die Lieferung erfolgte blitzschnell und die einfache Anwendung und Zubereitung macht das Ganze zu einem sofortigen Erfolgserlebnis für Jedermann! Der Pizzastein ist für mich mit allem drum herum absolut empfehlenswert und ein tolles Geschenk!“
Klingt ein bisschen nach Werbung, darf aber auch gerne so sein 🙂
Auf gelungene italienische Abende!!!
Oh, ich glaube, da hab ich jetzt schon ein Weihnachtsgeschenk für meinen Freund.. :zahn:
Vielen Dank für diesen tollen Bericht! :sabber:
Wünsche ich mir zu Weihnachten das Teil, das klingt wirklich super, aber 1h Ofen vorheizen(Stand in einem der Kommentare) ist echt viel. Das kostet doch Strom ohne Ende?
Siehe Kommentar über dir, Nr. 27.
Jetzt hab ich mal eine saublöde Frage, wenn der Stein vorgeheizt ist, mache ich den Ofen dann aus oder lasse ich den weiterbollern, eher nicht oder? :fuss:
Die Pizza soll ja durch den Stein gebacken werden.
Wir lassen ihn an für die erste Runde. :confused:
Wenn noch eine zweite Runde geht, mache ich ihn bei der letzten Pizza aus, die backt dann auch so. Ob man auch mehr Pizzen schaffen würde weiß ich nicht.
Mittlerweile heizen wir auch keine Stunde mehr vor, 40 Minuten reichen auch. 🙂
Danke für die Antwort, dann kann mein Mann morgen sein Hochzeitstagsgeschenk einweihen. :zahn:
Lasst es euch schmecken! 🙂
Die Pizza sieht leeeecker aus :zahn: Wir haben zwar keinen Pizzastein,aber immerhin nen tollen Mini Pizza Ofen (http://www.g3ferrari.com/utilsprodotti/101-ML-Amb-Birra-300dpi.jpg) 😀 Der macht auch so geile Pizza und ist für mich als ungeduldiges Ding überaus praktisch.Pizza ist inkl. vorheizen in 10 Minuten fertig :mahlzeit: Den irgendwo oben genannten Pizzateig werd ich demnächst auch mal ausprobieren,dann wirds noch besser ^^
Liebe Frau Shopping,
vielen Dank für den tollen Bericht und das ohne Zwang 😉
Es freut uns sehr, dass der Stein gut ankommt und über so ein Feedback sind wir überglücklich :freu:
Selbstverständlich hat so viel Arbeit auch ein Dankeschön verdient – Die Post wird in den nächsten Tagen sicherlich einmal klingeln…
Weiterhin viel Spaß und alles Gute!
Andreas Herlitz und das Team von pizzastein4u
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http://www.pizzastein4u.de – Pizza wie beim Italiener mit dem Original-Pizzastein
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Hallo, bin durch Zufall auf diese Seite gestossen. Ich kann den Pizzastein auch nur wärmstens empfehlen, wir backen unsere ganze Pizza darauf und mit Brot übe ich zwar noch, aber es gelingt von Mal zu Mal besser. Ich habe den Pizzastein bei slowcook.de bestellt. Dort gab es gleichnoch ein paar richtig gute Rezepte dazu. Unser Stein braucht aber nur gute 20 Minuten um sich aufzuheizen, da kann man eine Pizza auch mal so einfach und ganz schnell backen.
Das ist aber ein anderes Material, da wundert es nicht das das Aufheizen schneller geht. Dort wird auch ein anderer Stein empfohlen wenn NUR Pizza oder Brot gebacken werden soll. Das ist dann der gleiche den ich habe, nur teurer. 😀
Der Stein, den wir haben ist aus Schamotte und 2cm dick und ich backe damit im Backofen und im Kugelgrill Pizza und Flammkuchen. Im Backofen habe ich auch schon Brot darauf gebacken. Die anderen dort angebotenen Steine sind aus einem Material, das sich Cordierit nennt, ich überlege, ob ich mir nicht noch so einen Stein zulege, lt. Beschreibung läßt sich darauf dann ja neben grillen, auch noch backen!
Da hätte ich dann zwei Fliegen mit einer Klappe erwischt;-))
Ich werde berichten – wenn jemanden interessiert!
Cordierit meinte ich. 🙂
Hier ist ein Tipp für’s nächste Mal: Der Teig schmeckt noch besser, wenn man ihn bereits am Abend zuvor macht, ihn dann zwei Stunden gehen lässt und dann über Nacht in den Kühlschrank stellt. Die Hefe bricht dann nämlich die Stärke des Mehls besser auseinander und fügt es zu Zuckerketten zusammen. Das mundet dann nicht nur lecker, er lässt sich auch leichter verarbeiten. Und die Kruste wird extra-„nommig“. Man muss den Teig halt vorm Backen wieder rechtzeitig rausstellen, damit sich der Teig wieder auf Zimmertemperatur erwärmt. 🙂
Further reading:
http://www.nytimes.com/2010/05/19/dining/19pizza.html
Toll – jetzt brauch ich auch so einen, ich liebe Pizza und selbstgemachte Pizza ist ja was Feines^^
Der Stein passte natürlich nicht in unseren Ofen, obwohl das nun wirklich kein Superduperextramodell ist. Herr Shopping musste dann erst einmal per Hand mit einer Feile ca. 1,5 cm abschleifen bis das Teil gepasst hat
😆 😆 😆 😆 😆 😆