Ich weiß es noch als wäre es gestern, als ich zum Telefonhörer griff und die Hebammen in der Umgebung abtelefonierte. Und dabei eine Absage nach der anderen bekam. Ich habe am Ende fast geheult. Für mich stand von Anfang an fest, dass ich eine Beleghebamme möchte. Also eine, die nicht nur die Vor- und Nachsorge bei mir macht, sondern die auch bei der Geburt dabei ist. Doch wie ich dann am Telefon erfuhr, gab es nur noch eine Hebamme in meiner Umgebung, die das machte. Als ich sie endlich erreichte sagte sie mir, dass sie genau zu meinem errechneten Entbindungstermin im Urlaub ist. Damit stand dann für mich fest, dass ich keine Beleghebamme bekommen werde. Ich war totunglücklich.

#DankDir - Pampers unterstützt die Arbeit der Hebammen

Gezwungenermaßen musste ich mich dann an den Gedanken gewöhnen mit einer “fremden” Hebamme zu entbinden und fand dann endlich eine Hebamme, die Zeit hatte meinen Sohn und mich zu betreuen und die mir noch einiges über die Mißstände rund um die Hebammenarbeit erzählte.

Der Grund, warum ich keine Beleghebamme fand, war ganz simpel: Die freien Hebammen können sich die dafür teure Haftpflichtversicherung einfach nicht leisten. Als ich vor drei Jahren schwanger war, waren es knapp 6000 Euro, die für die Versicherung aufgebracht werden mussten und das konnte kaum jemand stemmen. Meine Hebamme war lange Beleghebamme und bedauerte es sehr, “ihre” Frauen nicht mehr so intensiv betreuen zu können, aber sie konnte das System nicht ändern.

Pampers kann das auch nicht. Aber Pampers kann auf die wichtige Aufgabe der Hebammen aufmerksam machen und somit für sie trommeln. Und zusammen mit vielen anderen Bloggern, Instagrammern und “Normalos” wie du und ich können sie laut trommeln. Pampers hat dafür ein schönes Video erstellt.

Doch es gibt nicht nur das Video, Pampers spendet auch 50.000 Euro an den Deutschen Hebammenverband (DHV) und unterstütz damit deren wertvolle Arbeit.

Auf Instagram kann unter dem Hashtag #Dankdir jeder mitmachen und seiner Hebamme danke sagen. Und erzählen, warum die Arbeit der Hebammen so wichtig ist.

Pampers rückt die Arbeit der Hebammen in den Mittelpunkt

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich eine andere Schwangerschaft und eine andere Geburt erlebt hätte, hätte ich vorher nicht meine Hebamme an meiner Seite gehabt. Sie hat mich auf die Geburt vorbereitet und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich nur mit ihrer Hilfe solch eine schnelle, aber auch schöne Geburt hatte. Meine Hebamme machte mit mir die Nachsorge und kümmerte sich um mein Baby, gab Tipps für die Säuglingspflege und machte mit mir die Rückbildung, damit ich nicht in so einen doofen Kurs musste. Dafür bin ich ihr doppelt dankbar. :D

Aber auch der Hebamme im Krankenhaus bin ich dankbar. Sie hat einen verdammt guten Job gemacht und obwohl wir uns vorher nicht kannten, hatten wir sofort einen Draht zueinander und ich hatte das große Glück, dass sie die ganze Zeit bei mir war und nicht zwischen mehreren Kreißsäälen hin und her springen musste. Zu wenig Personal in Krankenhäusern ist ja auch wieder so ein Thema für sich…

Jede Frau sollte eine Hebamme bekommen, wenn sie denn eine möchte! Und ich finde es unmöglich, dass es vielen Frauen verwehrt bleibt. Darum mein Dankeschön an alle Hebammen, die ihren Job machen, ihren Job lieben und für uns Frauen, unsere Kinder und auch für unsere Männer ;-) da sind. Dankeschön!

Pampers spendet dem Hebammenverband 50.000 Euro

1 Kommentare

  1. Dies ist ein toller Beitrag für Mütter. Danke für das Teilen solcher Beiträge.

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