Es begann mit der neuen Brille…

Ich trug seit Ewigkeiten Kontaktlinsen, mit meiner alten Brille lümmelte ich nur zu Hause rum. Niemals wäre ich damit vor die Tür gegangen! Ich war schon länger auf der Suche nach einer Neuen, doch das war gar nicht so einfach, denn ich wollte diesmal kein rahmenloses Model, das lag schon zu Hause.

Leider sah ich mit anderen Brillengestellen aus wie eine strenge Lehrerin oder wie ein Blödmann. Ging ich in ein Brillengeschäft und suchte mit der Vorwarnung, es wäre nicht einfach mit mir, Beratung, hieß es Anfangs immer bisher hätte jeder etwas gefunden. Tja. :zahn: Nach unzähligen Versuchen und einigen verschlissenen Verkäufern hatte ich dann MEIN Gestell gefunden. Beim ersten Probieren wusste ich, das ist es. Das war im Winter letzten Jahres.

Anfangs war es ungewohnt wieder mit Brille vor die Tür zu gehen, doch bald ich genoss ich die neue “Freiheit”, am Morgen nicht erst die Linsen einsetzen zu müssen. Mit Brille war ich einfach zwei Minuten schneller. :D

Meine veränderte Schminkroutine

Anfangs schminkte ich mich mit Brille wie mit Kontaktlinsen, also das volle Augenprogramm: Brauen, Lidschatten, Eyeliner, Mascara. Ohne fühlte ich mich immer “nackt”. Die Brille änderte das, denn durch sie war ja schon etwas “auf den Augen” und ich reduzierte anfangs die Lidschattenfarben. Sie wurden heller, noch nudefarbenen als zuvor schon und irgendwann ließ ich den Lidschatten einfach weg. Welch Zeitersparnis! :D Der Eyeliner blieb zu Beginn noch, wurde aber auch immer schmaler und ist mittlerweile an faulen oder hektischen Morgen auch verschwunden. Was blieb sind Mascara und Augenbrauen, ohne sehe ich aus wie ein Frettchen.

Aber allein das Weglassen das AMU-Gedönses mit Eyeliner, hach! Statt dessen griff ich mutiger zum Rouge und/oder Lippenstiften. Allzu farblos wollte ich ja nicht durch den Alltag gehen. :) Und was soll ich sagen? Ich fühle mich wohl! Sehr sogar. Mittlerweile gehe ich kaum noch ohne Brille aus dem Haus, ich mag sie richtig gern. Es ist natürlich auch recht förderlich, dass ich schon öfter gehört habe, sie würde mir stehen. Danke, ihr lieben Mitmenschen! :D

Nun stapeln sich in meinem Schminkschrank viele wunderschöne Lidschattenpaletten und werden sträflich mißachtet. Ich habe nur noch selten Lust den Lidschattenpinsel überhaupt anzufassen, die Bequemlichkeit siegt einfach an so vielen Morgen. Im Moment bin ich recht zufrieden, auch wenn ich manchmal ein schlechtes Gewissen meiner Lidschatten gegenüber habe. Aber die werden ja nicht schlecht und sind auch in ein paar Jahren noch da. :)

Nun frage ich mich, ob ihr auch solch eine Verwandlung an euch entdecken konntet? Das ihr von eurer “eingefleischten” Routine abgekommen seid? Sei es beim Schminken, bei den Haaren oder anderer Pflege? Kennt ihr diese Veränderung und seid zufrieden damit?

37 Kommentare

  1. Oh ja, ich kenne das definitiv auch! Was habe ich es früher bunt geliebt auf den Lidern! Meine Lieblingskombi waren zwei Pigmente in Türkis und Lila… :D
    Dann auf einmal bin ich faul geworden, nachdem ich nur noch an meiner Abschlussarbeit schreiben musste und nicht mehr zur Uni gegangen bin. Obwohl ich sehr oft auch ungeschminkt in der Uni war.
    Jetzt arbeite ich und da ich am Empfang bin, wird ein Business-Outfit (oh, diese Schuhe und Blasen!) und Make-Up erwartet. Da kommt mir meine Brille jedoch zu Gute, sodass ich oft einfach nur einen Kajalstrich ziehe und mit Mascara tusche, das fällt gar nicht weiter auf. :zahn:
    Selbst beim restlichen Gesicht fahre ich oft Minimalprogramm: Puder und Lippenpflege. Ich habe Glück, dass ich keine problematische Haut habe.
    Ganz liebe Grüße und schöne Brille!

  2. Mir geht es absolut genauso wie dir! :D
    Deshalb musste ich jetzt unbedingt einen Kommentar hinterlassen, weil ich mich so wieder erkannt habe!
    Ich hab Lidschatten eigentlich geliebt.. Bestimmt seit 10 Jahren. Aber seit ich die Brille häufiger trage, benutze ich einfach keinen mehr. Eigentlich besteht da ja kein besonderer Zusammenhang, aber ich hab es mir einfach abgewöhnt.
    Kajal als Lidstrich schon noch häufiger, oder Lidschattenstifte vielleicht mal, aber auch nicht immer.
    Und die ganzen Palletten glitzern im Schrank vor sich hin…

  3. Dito!

    Bin seit ca. 2 Monaten Brillenträgerin. Schminke mich seitdem auch nur noch Mascara und Brauen. Und ja, Rouge geht auch mehr drauf :D Man kann ich aber auch so gut an der Brille orientieren und brauch keinen Spiegel mehr :D Herzliche Grüße

  4. da möchte man fast “a whole new world” im Hintergrund einspielen während man das so liest. :trippel:
    Ich kenne das nur zu gut… wobei ich immer wenn ich Brille trage, die Mascara weglassen muss weil mir das immer so Streifen auf das Glas zieht beim Blinzeln. Da achte ich dann nur drauf dass die Brauen top aussehen und die Lippen schön sind. :zahn:

  5. Ich habe in der letzten Zeit schminktechnisch auch eine Veränderung durchgemacht, mit der ich nie gerechnet hätte.
    Für mich hat nämlich ein Lidstrich lange Jahre in mein Gesicht gehört, ich bin ohne nicht rausgegangen. Zu Beginn meines Studiums, so vor 14 Jahren, war es ganz extrem. Da habe ich sowohl am oberen als auch am unteren Wimpernkranz immer einen dicken Lidstrich mit einem Dip-Eyeliner gezogen. Das wurde dann irgendwann etwas gemäßigter, erst bin ich über Jahre hinweg allmählich zu weicheren Farbtönen übergegangen, habe zwischendurch nur einen feineren Lidstrich mit Flüssigliner gezogen und am unteren Wimpernkranz ging ich zu Kajal über, erst ebenfalls in schwarz, später dann in grau und mittlerweile in noch etwas dezenteren Braun- oder Taupetönen. Dennoch war ich weiterhin ein großer Fan des Dip-Eyeliners von Manhattan, üblicherweise in Braun oder Lila.
    Den Lidstrich am Oberlid trage ich aktuell aber gar nicht mehr. Früher gefiel ich mir ohne einfach nicht, das kam erst in den letzten Monaten, als ich nämlich einige Tage am Meer war und mir nach einem Nachmittag am Strand mit anschließender Dusche ein richtiges AMU irgendwie zu lästig wurde. Bissel Cremelidschatten drauf in Gold oder Bronze, Mascara und los. Erst ungewohnt, aber irgendwie habe ich Gefallen daran gefunden. Und so anders sehe ich damit gar nicht aus, glaube ich.

  6. Also ich muss gestehen, dass ich seit ich Brille tragen nicht mehr aufs AMU verzichten kann. Leider, denn bei mir macht es wirklich einen Unterschied. Ich hab ein rundes Gesicht und seh ohne AMU nackig aus. Nun muss ich leider bissel mehr auftragen, aber zum Glück geht das relativ schnell. Was ich auch nie weglassen könnte ist Wimpertusche und die Augenbrauen nachziehen, einfach weil das Gesicht sonst so leer ist. Ich stimme dir zu, seit der Brille spiele ich auch mehr mit Rouge, mit Make up allgemein! Deine Brille ist übrigens sehr schick

  7. Bei mir war es eher genau andersrum, nämlich beim Wechsel von der Brille zur Kontaktlinse… Ich habe harte Linsen und habe in meiner Brilenzeit immer den Kajal auf die Wasserlinie im Auge aufgetragen…als ich dann mit den Linsen angefangen habe, ging das nicht mehr (ständige Schmerzen durch Schminkreste im Auge oder eine verschwommene Sicht duruch Rückstände auf der Linse)…
    Ich habe das dann also erstmal weggelassen und kam überhaupt nicht damit klar, dass mein Auge auf einmal so “unauffällig” aussah (ich bin nicht so der Lidschatten-Typ), also habe ich angefangen, Eyeliner zu tragen…das mache ich jetzt seit über 2 Jahren und kann mich gar nicht mehr ohne sehen, geschweige denn mit Kajal im Auge (ich finde, ich sehe damit mittlerweile aus, wie ein alternder Emo :lol: )

  8. Ich bin ein überzeugtes Vier-Auge. Kontaktlinsen habe ich zwar auch, Tageslinsen eben für besondere Gelegenheiten. Mir fällt es dann immer unheimlich schwer herauszufinden wie viel ich auf meine Augen packen kann ohne dass es too much ist :roll:
    Tägliche Routine ist ein ganz softes AMU in Nude/Braun oder ein bunter Lidstrich oder nur ganz schlicht Mascara.

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