Ich hasse es zu Wischen. Ich habe es schon immer gehasst. Das Auswringen des nassen und verschmutzten Lappens war mir schon als Kind zuwider. Bääh!
Das hat sich im Erwachsenenalter nicht geändert. Ich habe einfach nicht gern die Hände in dreckigem Wasser. Aus diesem Grund vergöttere ich auch meine Spülmaschine, denn sie nimmt mir die eklige Handspülung ab.
Wenn hier gewischt wird, dann von Herrn Shopping. Ich bin ihm sehr dankbar, dass er mir diese Hausfrauenaufgabe abnimmt. Da ich für ihn natürlich nur das beste will, habe ich mich nach Alternativen zum üblichen bücken-auswringen-System umgesehen. Der Mann wird ja auch nicht jünger :zahn:
Dabei bin ich auf das Twist System von Leifheit gestoßen. Bei Amazon gibt es ein Angebot für 45 Euro, der UVP liegt bei 59,95 Euro. Nach kurzem Zögern habe ich es dann bestellt. Ich fand es am Anfang leicht krank, soviel Geld für einen Eimer mit Wischmopp auszugeben. Nach dem ersten Probewischen bin ich allerdings überzeugt, dass das Twist System jeden Cent wert ist!
Das tolle am Leifheit Twist System ist, dass man den ollen Wischlappen nicht anfassen und auswringen muss. Ein Kracher!
Wie funktioniert das?
Ganz einfach: Auf dem Bild sieht man einen hellen Aufsatz auf dem grünen Eimer. In diesen Aufsatz wird der Wischer eingeführt, der sich vorher durch einen Druck mit dem Fuß in der Mitte zusammenklappt. Nun stößt man den Stiel des Wischers nach unten und bringt damit den Wischer zum drehen. Es funktioniert wie bei einem Brummkreisel. Oben drücken, unten dreht es sich. Durch die schnelle Drehung werden Schmutz und Wasser weggeschleudert und man hat ein feuchtes Tuch zum Wischen. Einfach genial!
Wem meine Erklärung zu ungenau ist, der kann sich auf der Homepage von Leifheit noch ein Video zum Twist System ansehen: KLICK
Ich habe beim ersten Versuch das Bad gewischt und weil es soviel Spaß gemacht hat, kam die Küche auch gleich dran 😀 Das Wischen an sich ist nach wie vor leicht anstrengend, da man ja immer noch Druck auf den Wischer ausübt. Aber es ist eine Wohltat, sich nicht ständig bücken zu müssen und den nassen Lappen auszuwringen. Mein Dank gilt dem Erfinder dieses Systems!
8 Kommentare
Warum war die Freude vorbei?
Wir haben von Leifheit so n älteren mit Bügel zum zumachen. Nach drei Wochen war die Freude vorbei und seitdem wird wieder mit Swiffer Wet gewischt, einfach nur anklippen, perfekten Nassheitsgrad und gut ist. Geht schneller als wringen und wieder loslegen.
Damals immerhin 90€ für den Eimer ausgegeben, der jetzt nur noch auf dem Dachboden rumsteht weil viel zu groß.
Weil man den Wischmopp anfassen muss!
Falls du so ein Vileda Teil meinst, dass mit lauter zerschnittenen Lappenfetzen den Boden reinigen soll: Es taugt nichts.
Warum hast Du nicht bereits früher einfach einen Wischmopp genommen? Das System gibt es doch schon seit Jahrzehnten…
@Ynette
Ich putze noch nicht mal in solchen Klamotten wie die Frau im Video. Der stimmt der Rest dann auch nicht 😀
ich hab den vorgänger von dem modell… das microfaserpad ist unten am wischer dran. und der wischer hat einen griff, wenn man den runterschiebt klappt sich der wischer zusammen (und drückt das überschüssige wasser aus). ist zwar nicht „nebelfeucht“ aber auch sehr genial! ich hasse diese putzwasser nämlich auch – und erst recht diese rauhen lappen die man früher zum putzen benutzte! und man kann das pad einfach ab und zu mit in die waschmaschine werfen 🙂
Hast du beim wischen auch so Orgasmusträchtig gegrinst, wie die Dame im Video?
Habe die gleichen Argumente, wie du. Doch 45 € sind echt nicht wenig.
Mmh… Ich hab auch schon überlegt, mir das System zu kaufen, denn das nervige Putzen ist in meiner Hand. Dafür übernimmt der Mann die Wäsche 🙂