Ein Teil meiner Orchideen <3
Anklicken, um meine Orchies noch größer zu sehen. <3 Andere Blogger zeigen ihre Katzen, Hunde oder ihre Kinder, ich zeige meine Orchideen. 😀 Wenn ich bei Instagram, Facebook und Twitter ein Bild meiner Pflanzen hochgeladen habe, kamen immer Fragen zur Pflege auf. Irgendwann kam dann die Anregung, ich könnte doch auch mal einen Blogpost mit meinen Tipps schreiben. Da sich viele Fragen auch immer wiederholen, fand ich den Vorschlag gar nicht so schlecht und hier ist er, der Blogpost. Wichtig: Der nachfolgende Text bezieht sich nur auf Phalaenopsis. Es gibt noch unzählige andere Orchideen-Arten, doch die müssen teilweise ganz anderes gepflegt werden. Bei den Phalaenopsis gibt es unter den „Ochideen-Freunden“ auch unterschiedliche Herangehensweisen.

Ich kann hier natürlich nur schreiben, wie ich es mache. Es ist keine allgemeingültige Methode, die in Stein gemeißelt ist und von jedem Gärtner der Welt unterschrieben wird. Es ist meine Methode, die sich nach fast 7 Jahren für mich und meine fast 40 Pflanzen als bewährt herausgestellt hat.

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Phalaenopsis kaufen

Die Phals sind wohl die meistverkaufte Orchideenart in Deutschland. Es gibt sie für kleines Geld bei Ikea, in fast jedem Supermarkt sowie in jedem Baumarkt und Gartencenter. Vergleicht man die Preise einer Supermarkt-Phal mit der von einem Züchter, schlackern einem die Ohren. So kann eine Phal vom Züchter locker das drei- oder vierfache kosten.

Ich möchte nicht behaupten, dass eine günstige Pflanze aus dem Baumarkt besser oder schlechter ist als eine vom Züchter. Nur ist das Risiko bei den „Massenproduktionen“ für das Möbelhaus etc. größer, dass die Pflanze nicht stark genug ist oder Schädlinge mitbringt. Was außerdem auch oft bei den günstigen Phals passiert – sie stehen in schlechtem Substrat, bzw. Schaumstoff, Steckmoss oder ähnlichem Mist.

Darum empfehle ich immer nach einem Neukauf, der nicht vom Züchter ist, umzutopfen! So sieht man am besten, in welchem Zustand die Pflanze sich befindet (die Wurzeln geben gut darüber Aufschluss, siehe weiter unten) und kann sie in vernünftiges Substrat topfen, dass ihr Überleben sicherer macht. Zum Umtopfen an sich komme ich später noch.

Es kann passieren, dass eine Phalaenopsis nach dem Kauf ein paar Blüten abwirft oder reifende Blütenknospen verwelken. Das passiert, weil sie sich erst an ihren neuen Standort gewöhnen muss. Die eine Pflanze ist empfindlicher als eine andere. Man kann es vorher nicht erkennen, sollte dann bei einem Abwurf einzelner Blüten aber auch nicht verwundert sein.

Beim Kauf ist es ratsam, dass ihr euch nicht von den schönen Blüten blenden lasst! Wichtig ist ein Blick auf die Wurzeln und die Blätter. Die Blätter der Phals sollten prall und grün sein. Hängende oder labbrige Blätter sind kein gutes Zeichen. Die Wurzeln im Topf sollten ebenfalls prall und leuchtend grün sein. Eine Masse von braunen Wurzeln zeigt abgestorbene Wurzelmasse – das ist nicht gut.

Viele hellgraue Wurzeln sind kein negatives Zeichen, sondern zeigen nur an, dass die Pflanze schon länger kein Wasser bekommen hat. Wirkt sie sonst recht vital (pralle Blätter, keine vertrocknenden Blütenknospen), fühlt sich der Topf ganz leicht an und enthält trockenes Substrat, ist das okay.

Es schadet nie, einen Blick unter die Blätter und in das Herz (siehe Grafik weiter unten) zu werfen, dort sitzen gerne Schädlinge, die man mit dem bloßen Auge erkennen kann. Man sollte auch mal gegen den durchsichtigen Plastiktopf schnipsen oder klopfen und für ein paar Sekunden das Innere beobachten. Krabbelt dort etwas? Dann nicht kaufen! Es ist auch empfehlenswert, sich ein paar andere Pflanzen aus der Umgebung der Wunschpflanze anzuschauen. Erkennt man dort Viehzeug oder bewegt sich etwas im Topf? Dann lieber nichts kaufen.

Was ist was an einer Phalaenopsis-Orchidee
Anklicken zum Vergrößern!
Ich merke gerade, ich habe eine Pflanze ohne Luftwurzeln fotografiert. Ups. 😀 Wenn bei eurer Orchidee Wurzeln über dem Substrat wachsen und „in der Luft hängen“, das sind Luftwurzeln.

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Standort für Phalaenopsis

Der Standort sollte hell sein, allerdings ohne direkte Sonneneinstrahlung. Morgensonne können die Phals noch vertragen (könnte im Hochsommer aber auch schon kritisch werden), aber pralle Sonne mögen sie nicht. Ich habe auch Pflanzen an „Sonnenfenstern“ stehen, allerdings schließe ich dort im Sommer die Jalousien, um meine Orchideen zu schützen. Als ich mal vergessen hatte die Jalousie herunterzuziehen, wurden zwei Pflanzen ein Loch in die Blätter gebrannt. Das geht schneller als man denkt, also keine direkte Sonne für Phals!

Sie mögen es gerne warm, im Winter sollte man darauf achten, dass sie nicht in Räumen unter 15 Grad stehen. Viele meiner Pflanzen stehen über einer Heizung, da ich es aus Platzgründen gar nicht anders machen kann. Sie vertragen es. Ich muss sie allerdings auch anders/häufiger Gießen/Besprühen, als die Orchies die nicht auf der Heizung stehen.

Meine Orchideen über der Heizung

Es ist euch sicher schon aufgefallen, die Phals werden in durchsichtigen Töpfen verkauft. Dies geschieht, weil die Wurzeln das Lichts beim Wachsen mögen (Photosynthese). Darum lassen auch viele Orchideen-Freunde die schmückenden Übertöpfe weg und stellen die Orchideen nur im durchsichtigen Topf auf. Ich mache das nicht, da ich es hässlich finde. :fuss:

Bei mir stehen alle Orchideen in speziellen Orchideen-Übertöpfen. Es gibt sie schon für 2-3 Euro in jedem Gartenmarkt. Sie ermöglichen den Pflanzen durch eine Stufe im Inneren etwas höher zu stehen, damit das Wasser abfließen kann und die Orchies vor nassen „Füße“ bewahrt werden. Warum ist das wichtig? Durch zuviel Nässe faulen die Wurzeln, die Pflanze kann sich nicht mehr selbst versorgen und stirbt einen langsamen Tod.

Handelüblicher Orchideentopf

Neben den altbekannten Orchideen-Übertöpfen gibt es auch noch eine andere Variante – das Orchitop. Es besteht aus Plastikstäben, die in Kreisform angeordnet den Behälter für die Pflanze ergeben. Zwischen den Stäben ist eine kleine Lücke, die den Wurzeln Luft und Licht ermöglichen sollen. Am Boden des Orchitops sind Löcher, durch die das Wasser abfließen kann. Dadurch kann man allerdings nicht auf einen Untersetzer verzichten. Es gibt passende von Orchitop oder man kauft andere im Gartencenter.

Ich habe zwei Pflanzen versuchsweise in Orchitop Töpfe gesetzt. Die eine der Pflanzen war sehr angeschlagen, ich habe sie bei meiner Schwiegermutter gerettet, die durch falsches Gießen früher oder später alle Orchideen umbringt. Die gerettete Phal hatte nur noch kleine Stummelwurzeln, die Blätter waren dadurch schon ganz welk und sie machte einen sehr traurigen Eindruck. Im Orchitop hat sie sich gut erholt, konnte neue Wurzeln austreiben, die Blätter sind wieder prall und mittlerweile blüht sie auch wieder.

Die zweite „Versuchspflanze“ war gesund und kräftig und ich kann an ihr nicht erkennen, ob es ihr jetzt besser oder schlechter geht als in einem 08/15 Pflanzentopf. Ich werde darum auch dazu übergehen, angeschlagene Pflanzen im Orchitop aufzupäppeln, für meine gesunden Pflanzen bleibe ich bei den normalen Töpfen – was auch wesentlich günstiger ist. 😉

Außerdem mag ich die Optik der Orchitope nicht wirklich, aber das ist ja Geschmackssache. Es gibt sie in vielen unterschiedlichen Farben, was so manchen sicher freut.

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Wer die Möglichkeit hat, kann seine Phalaenopsis im Sommer auch ins Freie stellen. An einem schattigen Plätzchen fühlen sie sich sehr wohl und lassen es sich gut gehen. Meine Mutter schickt ihre Phals jedes Jahr in die „Sommerfrische“ und kann förmlich zusehen, wie es den Pflanzen Tag für Tag mehr bekommt.

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Phalaenopsis gießen

Mit dem falschen Gießverhalten kann man seine sonst recht pflegeleichte Phal umbringen. Die Pflanzen sind an sich recht robust und halten es auch lange mit Pflegefehlern aus, aber irgendwann ist Schluss.

Vergesst das berühmte Schnapsglas Wasser! Mir wurde selbst schon beim Orchideenkauf in einer Gärtnerei dazu geraten, was mich leicht fassungslos machte. Ein Schnapsglas Wasser ist für Phals viel zu wenig! Wer euch dazu rät, gehört ignoriert.

Phalaenopsis müssen ihre Wurzeln „auftanken“. Haben sie getankt, hat man lange keine Arbeit mehr. Ich gieße meine Pflanzen alle 10 bis 14 Tage. Je nach Standort (Heizung) oder Jahreszeit (im Sommer mit 33 Grad eher als im Winter) ein paar Tage eher oder später. Wann man gießen muss, erkennt man an den Wurzeln im Topf. Die Luftwurzeln, die oben herausragen, sind kein Indikator fürs Gießen.

Bei mir sieht das Gießen so aus: Ich nehme die Pflanze aus dem Übertopf und schaue, ob auch wirklich alle Wurzeln grau sind (= Zeichen für Trockenheit) und das Substrat trocken ist. Dann nehme ich eine Sprühflasche und besprühe die Luftwurzeln (man kann zusehen, wie sie sich durch das Wasser grün verfärben), die Blüten sowie die Blattober- und Unterseite mit lauwarmen Wasser. Besonders die Unterseite der Blätter ist wichtig, darüber kann die Pflanze mehr Wasser aufnehmen als auf der Oberseite. Es genügen ein paar Sprühstöße, die Pflanze muss danach nicht tropfen. In unregelmäßigen Abständen wische ich mit einem Küchentuch auch mal über die Blätter, um sie von Staub und Schmutz zu befreien.

Nach dem Besprühen stelle ich die Pflanze wieder in ihren Übertopf und fülle bis zur Oberkante des durchsichtigen Pflanzentopfs lauwarmes Wasser ein. Der Topf steht dann also soweit unter Wasser, dass alle Wurzeln Wasser „tanken“ können. Aufpassen, dass man nicht so viel Wasser einfüllt das Substrat ausgeschwemmt wird. 😉 So befüllt lasse ich die Pflanzen dann ca. eine halbe Stunde stehen – oder auch länger, wenn ich es vergesse. Eine Stunde mehr oder weniger schadet nicht.

Orchideen tauchen

Stand die Pflanze lange genug im Wasser, ist es Zeit sie abzugießen. Also wieder aus dem Übertopf nehmen, den Topf komplett leergießen und die Pflanze im Plastiktropf austropfen lassen. Sie kann ruhig noch leicht (!) tröpfelnd in den Übertopf zurückgestellt werden (durch den Versatz im Topf steht die Pflanze ja nicht im Nassen), das meiste Wasser sollte aber schon abgeflossen sein. Es empfiehlt sich beim Abtropfen auch, die Pflanze kurz leicht schrägt zu halten – dann kommt oft nochmal ein ganzer Schwall Wasser aus dem Topf. Die Pflanze sollte auf gar keinen Fall zentimetertief im Wasser stehen! Ein kleine Pfütze ist ok, die verdunstet nach ein paar Tagen.

Die Methode dieses Gießens nennt sich Tauchen. Hat man seine Phal getaucht, kommt sie ca. 2 Wochen (siehe oben –> Standort) bis zum nächsten Mal aus.

Dünger

Alle zwei bis drei Gießperioden dünge ich die blühenden Pflanzen mit speziellem flüssigen Orchideendünger. Man sollte keinen anderen Pflanzendünger benutzen!

Meine Meinung nach unterstützt der Dünger die Blüte, kräftigt die Pflanze und tut ihr einfach gut. Dafür gebe ich den Dünger in das Wasser, mit dem ich die Pflanze tauche. Die Menge für die Dosierung steht bei jedem Dünger auf der Flasche, man sollte sich auch daran halten und eher weniger nehmen als zuviel. Der Dünger sollte niemals unverdünnt auf die Pflanze treffen! Er würde sie „verbrennen“ und somit schädigen.

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Phalaenopsis umtopfen

Wie oben beim Punkt „Kauf“ schon angesprochen empfehle ich alle Pflanzen, die nicht vom Züchter sind, unbedingt umzutopfen. Aber auch Pflanzen, die seit ca. zwei Jahren im Substrat stehen, sollten umgetopft werden. Das alte Substrat gibt nach ca. zwei Jahren keine Nährstoffe mehr ab und die Gefahr des Verfaulens ist höher. Außerdem verdichtet es sich, dadurch bekommen die Wurzeln weniger Luft.

Man topft Phalaenopsis nicht um, damit sie einen größeren Topf bekommen. Sie mögen größere Töpfe nicht unbedingt und sind mit dem Topf, mit dem sie verkauft wurden (meist 12 cm Durchmesser) sehr zufrieden. Es gibt natürlich Ausnahmen, zum Beispiel bei den Mini Phalaenopsis oder bei älteren Phals, die neue Blattherzen oder riesige Blätter entwickelt haben. Aber in der Regel kann man beim 12er Topf bleiben. Man nimmt beim Umtopfen entweder den alten Topf, säubert und desinfiziert ihn oder kauft einen neuen.

Orchideen umtopfen

Zum Umtopfen braucht ihr:

* Orchideen-Substrat für Phalaenopsis
* Blähton
* einen neuen Pflanzentopf
* eine Schere
* Zimt
* ein Tuch und Alkohol

Ich kaufe mein Substrat beim Orchideenzüchter in Schwerte. Der 2 Liter Beutel kostet 2,50 Euro und ich kann damit ca. 3 bis 4 Pflanzen umtopfen.

Weil ich schon so oft danach gefragt wurde: Aus diversen Gründen kann ich die Orchideenerde von Seramis nicht empfehlen. Nach meiner Erfahrung schadet sie den Pflanzen mehr als sie hilft. Ich habe jetzt die letzten Pflanzen mit Seramiserde wieder umgetopft und bin froh, das Zeug los zu sein.

Die Schere sollte nach jedem Schneiden desinfiziert werden (darum Tuch und Alkohol), bevor man damit die nächste Pflanze beschneidet. Ich habe es früher mit dem Desinfizieren nicht so genau genommen, bis ich mir dann mal einen Pilz von Pflanze zu Pflanze geschleppt habe…

Der Zimt ist ebenfalls zum Desinfizieren, allerdings für die beschnittenen Wurzeln.

Will man umtopfen, muss man die Pflanze erst einmal aus dem alten Topf befreien. Wichtig ist, dass sie ca. 5-7 Tage vorher gegossen wurde und am besten nicht blüht. Man kann auch blühende Phals umtopfen, allerdings muss man damit rechnen, dass die Blüte nach dem Umtopfen eingehen kann.

Wie ich weiter oben schrieb, sollten (blühende) Neuzugänge aus dem Baumarkt etc. immer nach dem Kauf umgetopft werden. Dies zeigt, dass die Phals recht robust sind und die Blüte nicht zwingend durch das Umtopfen abgeworfen wird. Ich gehe das Risiko des Umtopfens deshalb bei voller Blüte nach einem Kauf ein, versuche es aber bei älteren Pflanzen zu vermeiden. Dann topfe ich wirklich nur um, was nicht mehr blüht. Möchte das Pflanzenglück nicht zu sehr herausfordern. 😉

Ich topfe übrigens meist im Frühjahr um, abgesehen von Neukäufen, da achte ich nicht auf die Jahreszeit. Was muss, das muss.

Um die Pflanze aus dem alten Topf zu befreien, muss man diesen vorsichtig „kneten“. Man merkt dabei, wie sich das Substrat lockert. Das gelockerte Substrat kann direkt in die Mülltonne geschüttet werden. Durch weiteres leichtes Drücken löst sich die Pflanze immer mehr und man kann sie schließlich herausnehmen. Nun hat man den vollen Blick auf das Wurzelwerk.

Möchte man eine ältere Pflanze umtopfen, kann man jetzt getrost ein paar alte Wurzeln abschneiden. Auch braune (faulige) und matschige Wurzeln sowie leere Wurzelhülsen können abgeschnitten werden. Keine Angst, das schadet der Pflanze nicht! Oft bilden Phals Luftwurzeln, die kann man dann in die Erde topfen und somit die alten Wurzeln ersetzen. Aber auch wenn keine Luftwurzeln vorhanden sind, kann man mutig schneiden. Ich habe davon beim letzten Umtopfen Fotos gemacht und ihr seht, ich war nicht zimperlich.

Orchideen Wurzeln beschneiden - vorher

Orchideen Wurzeln beschneiden - nachher

Nach dem Schneiden sollten alle Schnittstellen mit Zimt desinfiziert werden. Es hilft auch, wenn man die Pflanze ein, zwei Stunden liegen lässt, dann schließen sich die Schnittstellen und das Risiko für Bakterien ist nach dem Eintopfen minimiert.

Bevor ich die Pflanze wieder eintopfe, bohre ich in den Pflanzentopf zusätzliche Löcher. So kommt mehr Luft an die Wurzeln und das Substrat, das so auch besser trocknen kann. In einem 12er Topf bohre ich ca. 4 bis 6 Löcher mit einem alten Steak-Messer. Herr S. kann dabei nicht zusehen, er denkt immer ich säbele mir die Hand ab. :zahn:

Orchideen umtopfen

Nun kann der Topf befüllt werden. Als erstes fülle ich eine dünne Schicht Blähton ein. Sie hilft Staunässe zu vermeiden, denn nichts hasst eine Phal mehr als nasse Füße. Dann nehme ich die Pflanze, halte sie in den Topf und drehe ihn, während ich die Pflanze auf die Höhe absenke, auf der ich sie eintopfen möchte. Durch das Drehen können sich die Wurzeln platzsparender im Topf verteilen. Dreht man den Topf nicht, kann man wohlmöglch Probleme bekommen, alle Wurzeln im Topf zu verstauen. 😉

Es ist wichtig, die Orchidee in der richtigen Höhe einzutopfen. Sitzt sie zu tief, nimmt man ihr Platz weg, der eigentlich da ist und gießt später wohlmöhlich Wasser ins Herz –> Gefahr für Fäulnis. Sitzt sie zu hoch, hat sie eventuell keinen Halt und Wurzeln können nicht mit Substrat bedeckt werden. Auf dem Bild kann man meine „Eintopfhöhe“ gut erkennen.

Zurück zur Pflanze, die mit eingedrehten Wurzeln auf der optimalen Höhe im Topf schwebt. Mit der linken Hand wird sie von mir gehalten, während ich mit der rechten Hand das neue Substrat einfülle. Ist der Topf ca. 1/3 befüllt, klopfe ich leicht am Topf und stumpe ihn auch mal auf die Tischplatte. Dadurch verteilt sich das Substrat leichter zwischen den Wurzeln und gibt der Pflanze so besseren Halt. So fülle ich nach und nach weiter neues Substrat ein, klopfe und stumpe, bis der Topf gefüllt ist und die Pflanze von allein steht. Es ist wichtig, dass das Substrat nicht mit Gewalt in den Topf gedrückt wird. Dabei würde man nur die empfindlichen Wurzeln verletzen.

Frisch eingetopfte Pflanzen stehen nicht immer fest im neuen Substrat, die Wurzeln müssen schließlich erstmal wieder neuen Halt finden. Doch solange die Pflanze von selbst steht, ist alles ok. Manchmal passiert es, dass die Pflanze trotzdem kippt – weil die Balance durch schwere Blätter oder einen schief gewachsenen Blütenstengel nicht gehalten werden kann. In diesem Fall helfe ich mit kleinen Bällen aus Rattan oder Bast nach. Es gibt sie oft in Dekoecken zu kaufen und ich gratuliere mir immer noch zu diesem Einfall. 😀

Eine Stütze für kippelige Orchideen

Nach dem Umtopfen sollte die Pflanze für einige Tage nicht gegossen werden (ich nehme 3 bis 5 Tage als Richtwert), damit sie sich erholen und alle Verletzungen schließen kann. Darum ist es auch wichtig, dass die Pflanze ca. eine Woche vorher nochmal gegossen wurde, so hat sie noch genügend Reserven. Ich halte nichts davon, einen Tag vor dem Umtopfen zu gießen, da das Substrat für meinen Geschmack dann viel zu nass ist und sich schlecht von den Wurzeln lösen lässt.

Manchmal klappt das Timing zwischen „vorher Gießen“ und „ich will heute umtopfen“ nicht. Ist die Pflanze schon recht trocken und man topft trotzdem um, kann man täglich die Blattunterseiten nach dem Umtopfen besprühen und ihr so Flüssigkeit geben, ohne die Wurzeln zu stressen. Mit dem Dünger sollte man nach dem Umtopfen übrigens auch 3 bis 4 Wochen pausieren, da die Pflanze aus eigener Kraft wurzeln soll, ohne das man sie mit Dünger „verwöhnt“.

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Phalaenopsis beschneiden

Wenn alle Blüten an der Phal verblüht und abgeworfen wurden (niemals Blüten abzupfen), kann man noch ca. 1 bis 2 Wochen warten und schauen, ob sich am Ende des Blütenstiels nicht noch neue Knospen entwickeln. Wenn nicht, ist es Zeit den Stengel zu beschneiden. Es gibt eine weit verbreitete Faustregel die besagt, man solle über dem zweiten oder dritten Auge schneiden. Ich sage, es ist der Pflanze fast egal, über welchem Auge man schneidet.

Ist die Pflanze gut drauf und keine Zicke (es gibt viele zickige Phals, was die Blüte betrifft ^^), dann treibt über dem beschnittenen Auge bald ein neuer Pflanzentrieb. Umso höher man geschnitten hat, umso höher wird dann natürlich auch der nächste Blütentrieb, da er meist am höchsten Punkt austreibt. Darum schneide ich mittlerweile auch tiefer (über dem ersten oder zweiten Auge), da ich keinen Platz für 1 Meter lange Blütenstengel habe. 😀

Neue Triebe nach dem Schnitt

Es kann auch passieren, dass der Blütenstengel nach dem Schnitt gelb und braun wird. Dann vertrocknet er. Das liegt nicht am Schnitt, das hat die Pflanze schon vorm Schneiden entschieden. Aber kein Grund zur Sorge, sie kann irgendwann trotzdem neue Blütenstengel austreiben. Und nicht vergessen, beim Schneiden immer mit einer sauberen und desinfizierten Schere schneiden!

Ob und wann eine Orchi neue Blüten treibt, kann ich nie vorhersagen. Ich habe Pflanzen, die blühen ein Jahr durch und bekommen ein paar Wochen nach dem Abwerfen der letzten Blüte schon wieder einen neuen Blütentrieb. Ich habe aber auch Phals, die blühen nur vier Wochen und dann kann ich ein Jahr auf die nächsten Blüten warten. Darum schrieb ich auch, sie sind Zicken. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass sie es mögen neben anderen Orchideen zu stehen. Zwei Pflanzen nebeneinander entwickeln sich wohl besser als wenn beide einzeln stehen würden. Da alle Pflanzen bei mir im Haufenprinzip stehen, kann ich nichts Gegenteiliges beobachten.

Neben neuen Blüten schieben die Phalaenopsis auch oft neue Blätter nach. Sie wachsen immer aus der Mitte heraus und sind Anfangs hellgrüner als die älteren Blätter. Es passiert auch häufig, dass ein Blatt gelb wird und irgendwann abfällt. Solange es ein Blatt vom unteren Teil ist, ist das absolut normal, denn es ist ein altes Blatt. Man sollte das Blatt auch in Ruhe lassen, bis es irgendwann lose ist. Daran reißen oder schneiden schadet der Pflanze nur.

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Kindel an der Phalaenopsis

Wenn sich am Blütenstiel ein kleines Blatt und später eigene Luftwurzeln bilden, nennt man das Kindel. Das „Kind“ von der Mutterpflanze sollte beim Gießen ebenfalls mit Wasser versorgt werden (Blatt und Wurzeln ansprühen) und kann abgetrennt und neu eingetopft werden, wenn es mindestens 3 Luftwurzeln hat. Wer gerne länger warten möchte, kann dies tun. Ich bin da immer ein Schisser und möchte sie nicht zu früh trennen. 😉

Mit einem scharfen Messer kann das Kindel vom Blütenstengel geschnitten und dann nach dem Prinzip wie oben beschrieben eingetopft werden. Ich habe schon mehrere Kindel erfolgreich eingetopft, die mittlerweile sogar schon selbstständig blühen. Die Kindel haben übrigens immer die exakt gleiche Blüte wie die Mutterpflanze.

Eingetopfte Orchideen Kindel

Puuuh! Das wars, glaube ich. 😀 Wenn ich noch etwas vergessen habe oder ihr Fragen habt, dann meldet euch in den Kommentaren. 🙂

259 Kommentare

  1. vielen Dank für Deine ausführlichen Tipps, die sich außerdem auch noch sehr flüssig lesen lassen und manchmal mußte ich schmunzeln :). Habe jetzt einige Anregungen bekommen. Danke, Danke :)))))

  2. Hallo. Ich habe mir schon tausende Sachen im Internet angeguckt, weil ich mir echt Sorgen um meine riesen Orchidee mache, die ich von meinem Freund bekommen habe. Alle Blüten werden schlaff, fallen ab und so ähnlich geht es auch den unteren Blättern. Sie reissen ab und fallen schlaff ab. So lange habe ich meine Orchi aber noch garnicht. Was soll ich machen? Außerdem habe ich die Pflanze in einem Topf stehen der wiederum in einem Topf steht der unten etwas Luft hat. Aus dem Topf mit der Orchi drin ragt ein Faden. Da dachte ich immer, dass der dazu da ist das Wasser für die Orchidee hochzusaugen wenn im unteren Topf Wasser ist. Habe leider nirgendwo gelesen ob man das machen soll oder nicht. Gegossen wird sie. Ich hoffe man kann mir helfen. :knie: 🙁

    • Hallo Pauli,

      abfallende Blüten und auch Blätter sind an sich kein Grund zur Sorge. Jede Blüte verblüht irgendann, das ist bei den meisten Pflanzen so. Und auch eine Orchidee blüht nicht ewig. Das ist also erstmal kein Grund zur Sorge. Abfallende Blätter sind auch normal, so lange das vereinzelt vor kommt. Sind es bei dir mehrere auf einmal, besteht Grund zur Sorge.

      Von einem Faden im Topf zur Wasseraufnahme habe ich noch nie gehört. Wie soll das gehen? Der Faden kann nie und nimmer alle Wurzeln mit ausreichend Flüssigkeit versorgen. Ich würde dir empfehlen die Pflanze einmal auszutopfen und in neues Substrat zu setzen. Dann siehst du den Zustand der Wurzeln und bist eventuell schon etwas schlauer. Den komischen Faden kannst du entfernen. Das dein Übertopf etwas Luft hat ist gut so, so sehen die speziellen Orchideentöpfe aus. So kann überschüssiges Wasser abfließen und die Pflanze steht nicht die ganze Zeit im Wasser, was zu Fäulnis führen kann.

      Zum Gießen bitte meinen Blogpost lesen, da ist alles beschrieben. Viel Erfolg mit deiner Orchidee! 🙂

  3. Habe 4 und alle habe keine Blüten mehr und das schon zeit 2 Jahren :confused:
    immer nur neue Blätter wachsen.. was kann ich tun das sie wieder blühen :knie:

    • Stehen sie nebeneinander? Das regt zum Wachsen an. Und spüren sie Nachts Kälte, weil du die Heizung runterdrehst? Meine fangen immer im Oktober nochmal an zu treiben, wenn die Heizperiode los geht. Vielleicht hilft das auch bei dir? Ansonst – abwarten. 😉

  4. Wenn die Orchideen abgeblüht sind, und die Stängel über dem 3. / 4. Auge abgeschnitten, taucht man sie dann ganz normal weiter oder nur 1 mal im Monat? Bei mir überlebt keine einzige Orchidee obwohl ich mich echt drum kümmere…

    • Normal weiter gießen/tauchen.
      Was passiert denn bei dir, wenn du sagst sie überleben nicht? Es kann manchmal bis zu einem Jahr dauern, bis die Pflanze wieder blüht. Sie ist dann trotzdem nicht tot, ne? 🙂

  5. :freu: toll …was für eim super Beitrag…ich hoffe das ich dank Deiner Tipps meine 4 Schönen retten kann…bin umgezogen…durch die viele Arbeit hab ich sie sehr vernachlässigt…aber jetzt weiss ich ja was ich tun muss…danke…

  6. Widmer, Monique Antworten

    Spitzen-Blog! Eine Frage: wie päppelt man eine ersäufte Phal wieder auf? War selbst die schuldige — habe nicht gemarkt, dass das alte Sustrat zerfiel und viel zu viel Wasser zurüückhielt….

    • Das alte Substrat raus, Neues rein. Alles was gammlig ist an Wurzeln abschneiden. Einpflanzen und trocknen lassen. Nur die Blätter besprühen, auch von unten. Nach 2-3 Wochen vorsichtig wieder gießen.

  7. Ein riesen Dankeschön, Frau Shopping, für diesen Augenöffner-Beitrag! Eine Frage: wie päppelt man eine ersoffene Phal wieder auf? Sie hat noch grosse, gesunde Blätter aber nur noch Wurzelstummel. Habe alten Topf gereinigt, desinfiziert und die „bereinigte“ Phal in leicht befeuchtetes, neues Substrat wieder eingepflanzt, Blätter gereinigt und leicht besprüht. Wie ginge es weiter mit giessen (= tauchen), da ich ja den „Wurzelindex“ nicht habe?
    (Wie ich jetzt dank ihrem Beitrag weiss, war das alte Substrat – nebst meiner Blödheit – schuld, da immer mehr Wasser nach dem Tauchen zurückblieb….)
    Ganz herzlichen Dank von allen Orchis-Neulingen

    • Erstmal nur über die Blätter (auch Unterseite!) und Blüten besprühen, falls vorhanden. Es sollten sich bald neue Wurzeln bilden. Vorsichtig die Stummel gießen/tauchen. Aber ruhig eine Weile warten. Würde nur alle 2 Wochen Wasser geben. Sprühen mehrmals die Woche.

  8. Hin bin Dirk ich habe seit ein paar Wochen angefangen Orchideen in der Wohnung zu pflegen ,daher fehlen mir noch die Kenntnisse von Orchideen . Daher wäre ich sehr Dankbar von Euch tolle Info`s zu bekommen. Schreibt mir mal was ich in der Winterzeit so zu beachten ist . Und wie das Gießverhalten in der Ruhephase ist.

    MfG Dirk S.

  9. Super Bericht, ich mache vieles so wie du, nur das Umtopfen schiebe ich zu lange hinaus. Jetzt werde ich gleich damit anfangen und deine Tips beherzigen.
    Danke

  10. Wunderbar beschrieben. Herzlichen Dank für die Genauigkeit. Habe trotz grünem Daumen noch einiges gelernt!

  11. Hallo habe zum ersten Mal nach über 20 Jahren einen weissen Schmierbefall der Blätter und Flocken an den Blüten.
    Leider haben sich wohl alle17 infiziert.
    Möchte Sie aber nicht entsorgen. Was mache ich mit den Pflanzen? Alle zurückschneiden nach dem verblühen? Oder schon jetzt?
    Wie kann ich die Übertöpfe desinfizieren? Da in Ihnen auch teils klebrige Stellen sind.
    Herzlichen Dank
    Uschi

    • Ich weiß leider nicht was das für ein Befall ist und müsste jetzt auch googlen.
      Zurückschneiden bringt nichts, denke ich, da ja auch die Blätter befallen sind. Töpfe desinfizieren ist sicher nicht verkehrt. Aber du solltest herausfinden woher das schmierige Zeug kommt, sonst wirst du es nicht los.

  12. Bin erst diese Woche über den Artikel gestolpert! Derzeit hab ich nur so 10 Orchis; ein paar mochten nach den Jahren nicht mehr 🙁 Meine stehen leider in recht trockener Raumluft. Aber hab heute die meisten Blumis neu gesetzt – nach deiner Anleitung – eben liegenlassen usw. – mal sehen, ob sie sich wieder erfangen können; wäre toll! Vermutlich muss ich von meiner Gießart – je nach Bedarf – doch auf das Tauchen umstellen. Danke für die superausführliche Erklärung! :love: :rockon: :freu: 😉

  13. Danke für die Mühe aber ich hätte gerne gewusst was ich gegen Wollläuse machen kann habe sie mir mit gekauft ??

    • Pflanze von anderen wegstellen, die Läuse verteilen sich sonst überall. Gut hilft eine Nikotinsprühkur –> Tabak in Wasser auflösen und Pflanze besprühen. Am nächsten Tag abwaschen. Regelmäßig kontrollieren ob noch Läuse auftreten, eventuell absuchen. Sonst nochmal sprühen.

  14. Hallo ne frage bitte zum Substrat – gibt feines und grobes – welches ist richtig ? Hast nen Tipp für mich? Oder welche Fa. ? Wäre toll -meine blühen jetzt alle 10 Stück aber nach der Blüte werde ich Umtopfen nach deiner Anleitung Trau ich mich jetzt mal ! Lg

    • Feines? Meinst du Seramis? Das auf keinen Fall. Normale Orchideenerde ist schon gröber. Ich habe immer die vom Orchideenhandel in Schwerte gekauft. Du kannst auch welche aus dem Baumarkt/Gartencenter kaufen. Es sollte nur wirklich speziell für Orchideen sein.

      • …kann ich nur beipflichten; hab Seramis sonst mit sehr gutem Erfolg in Verwendung jedoch das Orchi-Substrat ist unbrauchbar, das mögen sie einfach nicht!

  15. Wow das war sehr informativ..
    Hab trotzdem noch eine frage würde mich freuen wen du sie mir vielleicht beantworten könntest ?
    Habe von meinem Freund eine Orchidee bekommen, super schön und so aber ihrgentwie ist der Blütenstengel ganz braun geworden und ausgetrocknet ?
    Ich hatte keine Ahnung und dachte ab damit… Hab aber nicht drauf geachtet wie und wo ich abschneide ?
    Also hab ich einfach den Blütenstengel angeschnitten so kurz wie möglich, Ich weiß jetzt das es ein Fehler war und befürchte das da nichts mehr kommt.
    Kannst du mir helfen und mir sagen ob das wirklich nichts mehr kommt oder wird sich da wohlmöglich noch ein Blütenstengel bilden?

    Freue mich auf eine Antwort

  16. Super Beitrag! Ich habe meine leider etwas vernachlässigt und nun sehen sie gar nicht glücklich aus! Dank deiner wunderbar formulierten Info’s wird diese unglückliche Phase nun ein Ende finden!

  17. Oh Hilfe! Ich war soooo begeistert von Deiner Anleitung und meine Orchideen hatten ein Umtopfen dringend nötig. Zum Teil kamen die Wurzeln schon unten aus dem Plastiktopf heraus! Nun habe ich sie getaucht, ein paar Tage gewartet und sie dann umgetopft – und rigeros beschnitten. Es war so viel gammeliges Wurzelzeug im Inneren der Wurzelballen und die heraus gewachsenen Wurzeln mussten ja auch leider ab. Nun hatte jede noch ein kleines heiles Wurzelpäckchen, als die Pflanze in neues Granulat und neuen Topf kam. Habe auch die Schere jd. mal desinfiziert. Und die Blätter anschließend noch besprüht.
    Nach gut einer Woche Ruhephase bietet sich mir eher ein trauriges Bild: Alle 5 Orchideen haben ganz labberige, ledrige Blätter – nur die Pflanze mit den von Natur aus harten, kleines Blättern sieht besser aus. Habe sie gestern vorsichtig angegossen mit ein kleinem bisschen Wasser und jetzt alle getaucht und die Blätter besprüht. Kann ich noch irgendwas retten? Was muss ich tun? Hast Du einen Ratschlag für mich oder kann ich nur noch dem Sterben zuschauen?

    • Du hast wahrscheinlich zuviele Wurzeln abgeschnitten und die Pflanze kann nicht mehr genug Wasser aufnehmen. Besprühe weiter die Blätter und gibt öfter etwas Wasser auf die Wurzeln, dann erholen sie sich wieder. Habe nur im Blick das es nicht zu feucht ist, sonst kann es schimmeln.

  18. Toll beschrieben, danke dafür.

    Ich nehme meine Orchis bei. Umtopfen aus dem Topf, mache alles an Erde und Substrat von den Wurzeln ab, dann kommt die Orchis bzw die Wurzeln in warmes Wasser, ca 1/2 Std, danach sind die Wurzel inkl Luftwurzeln weich und sind nicht mehr durstig.

    Jetzt schneide ich alles an matischigen , hohlen, braunen Wurzeln gnadenlos weg …Schnittstellen mit Zimt bestäuben.

    Danach setze ich die Orch in den Topf mit frischen Substrat, durch das Baden der Wurzeln kann man jetzt ohne Probleme auch die Luftwurzeln mit eintopfen

  19. Hallo, ich habe ein Problem mit meinen Orchideen ! Manche Blütenblätter trocknen , sind so dünn wie Zigarettenpapier , aber der Rest blüht weiter ! An was könnte das liegen ! Tauche sie und dünge sie regelmäßig , sie stehen nicht über der Heizung und haben keine direkte Sonne !

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