Seit Oktober letzten Jahres steht dieser dicke Wälzer in meinem Regal für Kochbücher und animiert mich immer wieder Rezepte auszuprobieren, die es wohl ohne dieses Buch nie in meinen Kochtopf geschafft hätten.

Zur Einstimmung auf unseren Urlaub gab es jetzt Papas arrugadas mit roter Mojo. Übersetzt sind das kanarische Runzelkartoffeln mit scharfer Paprikasoße. Zum Nachtisch gab es Gebrannten Pudding im Teigmantel. Das war sehr lecker, wie bisher alle Rezepte aus dem Buch.

Die Autoren des Buches wandern mit den Rezepten einmal rund um den Erdball und zeigen so, wie unterschiedlich und doch lecker auf der Welt gegessen werden kann.

Bei manchen Rezepten hat man Schwierigkeiten, sich die Zutaten zu besorgen (Antilope?!?), aber insgesamt sind die Rezepte alle gut nachkochbar, wenn man einen guten Asialaden oder einen Indischen Supermarkt in der Nähe hat. Und meist reicht einfach ein gut sortierter deutscher Supermarkt.

Für jedes Rezept gibt es eine Seite mit dem Rezept und auf der anderen Seite ein Foto davon. So hat man bei den tausend Rezepten einen über 2000 Seiten starken Wälzer, den man nicht in der Badewanne lesen kann. (Ich habe es versucht!).

Ein Inhaltsverzeichnis nach Alphabet und nach Ländern macht die Suche einfach und schon kann das Kochvergnügen beginnen.

Ich kann das Buch einfach nur jedem empfehlen, der mal abseits der normalen Kochbücher kochen möchte und Inspiration aus der ganzen Welt sucht.

Für läppische 20 Euro kommt das Buch zu euch nach Hause und macht sich im Regal breit 🙂

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10 Kommentare

  1. Jan fand ich auch ^^
    Hätt ich in Deinem Blog nicht davon gelesen wäre es mir wahrscheinlich gar nicht aufgefallen, also Danke nochmal :love:

  2. Ich hab mir das Buch heute gekauft (gabs in Berlin für 7.95 in einer Bahnhofsbuchhandlung). Beim Warten hab ich mal reingelesen…nach 5 min dann aber aufgegeben ( das ist so schwer das gibts nicht ^^) Aber herzlichen Dank für den Tipp sind echt tolle Sachen drin!

  3. Das Kochbuch hab ich zu Weihnachten bekommen und schmöker immer mal wieder drin rum. Dein Beitrag hat mich jetzt dazu animiert, auch mal was daraus zu kochen 😀

  4. Ich würde einfach die Butter schmelzen, dann kannst du sie ganz einfach in ml bzw. in Tassen abmessen. Für die meisten Backrezepturen ist es eh einfacher, wenn die Butter flüssig ist 🙂 . Zumindest hab ich es bei solchen Angaben immer gemacht. LG Anna

  5. also mone 😉

    ausmessen wieviel wasser einer tasse entspricht, zB 200ml
    wasser in messbecher geben, zB bis 300 ml, dann solang butter dazu bis der pegel auf 500 gestiegen ist, denn 300 und 200 ml (=gewünschte buttermenge) ergeben 500 ml

    hoffe ich konnte dir weiterhelfen? :mrgreen:

  6. ich raff das mit dem wasser und der butter nicht 😀

    bitte nochmal für dumme mit beispiel erklären :pfeiff:

  7. ich hab sogar einen messbecher mit cup angabe. ist bei butter aber etwas schwierig, oder? und ich mag lieber mit der waage backen.

    PS: alle die das gleiche problem haben – messbecher mit wasser füllen und dann solange butter rein, bis es genug gestiegen ist.

    PPS: nur für kalte butter geeignet:( ich hab mir einfach die grammzahlen ausgerechnet und im rezept dazu geschrieben 🙂

  8. Natalie, wo ist das Problem? Dann nimmste halt eine Tasse zum Abmessen, es ist nur wichtig dass es immer die gleiche Tasse ist, dann stimmen auch die Mengen innerhalb des Rezeptes wieder. 🙂

  9. das klingt gut, gleich auf den merkzettel damit… ich habe ein keksbuch mit rezepten aus aller welt. das ist auch super toll! (nur leider in tassen statt gramm 🙁

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