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Für Babys und Kleinkinder: Fruchtschnitten selbermachen

Willkommen auf meinem neuem Mutti-Kochblog!

Spaaaaaß! :D

Für die Fruchtschnitten muss man gar nicht kochen, ha! Meine Freundin schickte mir vor ein paar Wochen eine Tupperdose voll mit diesen Schnitten und mein Kind atmete sie förmlich weg. Keine Ahnung, von wem er dieses Essverhalten hat. :zahn:

Nach diesem geschmacklichen Erfolg musste ich natürlich Nachschub produzieren und fragte nach dem Rezept. Mittlerweile sind hier schon einige Fruchtschnitten weggemampft und ich dachte mir, das wäre vielleicht auch etwas für euch. Die Dinger sind nämlich so lecker, die kann man auch essen wenn das Alter schon zweistellig ist. :D Und selbst mir als Obstmäkeltante schmecken die Fruchtschnitten und das will etwas heißen!

Also nicht lange quasseln, hier ist das Rezept!

Für Babys und Kleinkinder: Fruchtschnitten selbermachen

Für ca. 15 Fruchtschnitten

★ 300 g Trockenobst, ungeschwefelt
★ 100 g Haferflocken
★ 20 Gramm Sonnenblumenkerne
★ 20 Gramm Walnüsse
★ einen Schluck Orangensaft
★ rechteckige Oblaten

Alles in den Mixer/Küchenmaschine werfen, Krach machen, die fein pürierte Masse aus dem Behälter kratzen und auf den Oblaten verteilen. Mit einer weiteren Oblate abdecken (wie ein Sandwich). Die befüllten Oblaten für ein paar Stunden beschweren und anschließend in Stücke schneiden.

Fertig. Kein Hexenwerk. Ist in 10 Minuten erledigt, inklusive Abwasch. ;-)

Noch ein paar Anmerkungen von mir: Man kann bei den Zutaten recht flexibel sein. Ich benutze am liebsten Datteln, Feigen, Aprikosen, Cranberries und Rosinen. Nur drei Sorten Trockenobst da? Ab dafür! Keine Walnüsse zur Hand? Mehr Sonnenblumenkerne nehmen. Oder andere Nüsse. Statt Orangensaft geht auch Apfelsaft. Wer ne Orange auspresst kann auch etwas geriebene Schale in die Masse geben. Im Rezept meiner Freundin gehört noch ein Löffel Honig dazu, den habe ich direkt weggelassen. Die Masse klebt schon genug und süß genug finde ich es auch. Alternativ könnte man auch Ahornsirup nehmen, wenn man die Süße intensivieren möchte.

Zum Beschweren lege ich die befüllten Oblaten unter ein Küchenbrett, darauf lege ich eine Flasche Wasser. Oder den Mörser. Oder ein dickes Kochbuch. Den Schnitten ist es egal, hauptsache etwas Druck!

Ich empfehle sparsam mit der Flüssigkeit (also dem Saft zu sein), sonst wird die Masse zu feucht und die Oblaten weichen durch. Wenn ihr unsicher seid, mixt erst die Masse und gebt dann den Saft dazu. Man braucht wirklich nur einen Schluck um die Masse etwas streichfähiger zu machen.

Die rechteckigen Oblaten habe ich bei Kaufland gefunden. Man kann auch die kleinen Runden verwenden, aber das Bestreichen mit der Masse dauert dann länger und man ist eventuell genervt. :D

Nicht von so viel Text abschrecken lassen, die Fruchtschnitten sind wirklich easy peasy! Und echt lecker! Klar, man kann sie auch bereits fertig kaufen. Aber hier weiß man wirklich was drin ist. Und sie schmecken (mir) besser. Wenn ich nicht so faul wäre, würde ich mal ausrechnen was das Selbermachen kostet. Wahrscheinlich ist es günstiger als die gekaufte Version, aber ich kann nur spekulieren. :D

Der “Dreck” beim Essen hält sich hier übrigens in Grenzen – und das obwohl mein Kind sonst gerne alles breit schmiert oder wie der Hulk in der Hand zerdrückt. Bei den Fruchtschnitten macht er das immer nur beim letzten Bissen (warum auch immer) und leckt den Rest von der Hand. :D Durch die Oblate als Deckel und Boden ist das Ganze recht “klebefrei” zu essen.

Vielleicht habt ihr ja Lust die Fruchtschnitten nachzumachen und gebt mir mal Bescheid, wie sie bei euch angekommen sind. :) Ich verstecke derweil die Dose mit unserer neuen Fuhre, sonst wird hier drei Tage lang nichts anderes mehr gegessen….

Für Babys und Kleinkinder: Fruchtschnitten selbermachen