Umkleidekabinen des Grauens bei Mango
Ich bin ja einiges an Umkleidekabinen gewohnt und wirklich nicht sehr anspruchsvoll. Wenn ich eine gut schließende Tür und einen Spiegel habe, bin ich schon zufrieden. Gute Beleuchtung, ein Wandhaken und ein kleiner Hocker sind dann schon die Luxusausstattung.
Was mich allerdings jedes Mal wieder auf die Palme treibt, sind die Umkleidekabinen bei Mango in Deutschland. In Spanien oder Frankreich sind die Kabinen zum Beispiel ganz anders. Nur in Deutschland möchte Mango die Frauen quälen, so scheint mir.
Ich kann mir auch nur vorstellen, dass der Kabinen Designer, ein Mann war, der alle Frauen hasst.
Für alle, die nicht wissen, wie sich das Grauen gestaltet, eine kurze Beschreibung: In einem doch recht großen Raum befindet sich in der Mitte ein riesiges Sitzareal aus Lederhockern, die eng zusammengeschoben einen riesigen Hocker ergeben. Darauf werden Mütter, Freundinnen und manchmal auch arg gebeutelte Männer mit drei Millionen Einkaufstüten geparkt.
Um diese Lederlandschaft entfalten sich an drei Wänden die Umkleidekabinen. Das ganze ist ein Konstrukt aus Metallrohren, die alle miteinander verbunden und ineinander geschoben dann die einzelnen Kabinen ergeben. Reiherum ist alles quasi ein Guss.
Das ist auch nicht schlimm. Viel schlimmer ist die Größe der Kabinen. Hat man den Vorhang hinter sich zugezogen, sollte man keine Empfindlichkeit gegenüber engen Räumen haben, denn sonst ist Schicht im Schacht mit dem fröhlichen Klamotten anprobieren. Der Umkleide”käfig” erlaubt es noch nicht einmal, im Stehen die Hände in die Hüfen zu stemmen, ohne dass der Vorhang rechts und links, der als Trennung für die nächsten Kabinen dient, ausgebeult wird. Man braucht auch gar nicht daran zu denken, sich einmal um die eigene Achse zu drehen. Geht nicht, ohne sich blaue Flecken zu holen.
Bei den Versuchen, sich dann irgendwie aus seinen Klamotten zu schälen, muss man höllisch aufpassen, nicht den Vorhang zu berühren, der vor fremden Blicken schützen soll. Der wird von mitleidserregenden Klettverschlüssen gehalten, die schon vor Monaten das Kleben aufgegeben haben.
Von einer Beleuchtung brauchen wir gar nicht reden. Von oben strahlt ein Halogen Spot herab, der einem fast die Kopfhaut verbrutzelt und die Kabine auf Saunatemperaturen aufheizt.
Immerhin gibt es einen Spiegel! Manche Läden zwingen den Kunden ja auch gerne, die Kabine zu verlassen. Das ist bei Mango der einzig dünne Pluspunkt, den ich für die Kabinen vergeben kann.
Kleiderhaken sucht man vergebens, ebenso einen Hocker oder eine andere Ablagefläche für die mitgebrachte Handtasche, Jacke etc. Dafür gibt es in der Kabine eine Stange, die sich zwischen zwei der vier quadratisch angeordneten Metallrohre spannt. Wenn man dort aber zuviel darüber hängt, beult der Vorhang und von außen kann herein gesehen werden. Aaargh! :mad:
Ich habe mir wirklich schon oft vorgenommen, nicht mehr bei Mango einzukaufen, weil ich wirklich angepisst bin von diesen Umkleiden. Aber dann muss ich doch mal hereinhuschen, man könnte ja etwas verpassen
Gibt es irgendwo in Deutschland eine Mango Filiale mit vernünftigen Umkleidekabinen?
Ich finde, du solltest diesen Kommentar genauso an Mango/Deutschland weiterleiten. Solche Sachen interessieren die Unternehmen in der Regel gar nicht mal so wenig.
Hab denen schon gemailt, kam nie was nach :???:
Also bei uns in Bremen sind die Umkleidekabinen bei Mango in etwa so, wie du es beschrieben hast, bis auf 2 kleine Unterschiede:
1. Es gibt fast gar kein Licht in den Kabinen, sodass man doch die Kabine verlassen muss, wenn man einen genaueren Blick auf die Klamotte werfen möchte.
2. Die Umkleidekabinen haben quasi Türen aus Stoff, also eine Stoffbahn, die sich an einem beweglichen Rohr des gesamten Kabinenkonstrukts befindet. Schließt aber auch nicht besser, denn wenn man gegen diese “Tür” kommt, was ja in der Enge nicht ausbleibt, geht sie sofort einen Spalt auf und bleibt offen stehen, sodass die geparkten Shoppingbegleiter der anderen Kunden auch mal einen Blick auf mein neues Outfit werfen können…
Ich schaffe es aber auch nie, an Mango vorbeizugehen. Irgendwas findet man dort halt doch immer…
Und ne Größenauswahl kaufen und was nicht passt zurückbringen? Bisschen aufwendig, ich geb es zu, aber so kommt man um die Kabinen rum
@littlesaruah
Hier sind die “Türen” auch aus Stoff. Im Oberen Dritte sind zwei Klettverschlüsse :cry:
@Stephanie
Ist mir zu kompliziert
Gerade Mango hat oft sehr merkwürdige Größen. Mal passt mir dort die M, bei einem anderen Oberteil muss es XL sein, wenn es das überhaupt gibt.
Ich weiß auch gar nicht, ob man bei Mango das Geld zurückbekommt oder einen Einkaufsgutschein?
Die die Kleidung bei Mango eher auf zierliche Spanierinnen, denn auf kräftige Mitteleuropäerinnen zugeschnitten ist, habe ich Mango schon länger von meiner Liste gestrichen….
Mmh.. war noch nie bei Mango, deshalb hab ich da keine Ahnung von. Bei anderen zweibuchstabigen mit & dazwischen bin ich bisher damit immer ganz gut gefahren
Am bequemsten ist online shoppen…kein gewühl, super schnäppchen die man nicht im katalog findet, spitzenpreise und meine Umkleidekabine hat 25qm- mein Schlafzimmer
und was nicht passt wird auf firmenkosten zurückgeschickt
Da kann man dann auch schonmal für 96 euro ne auswahl badeanzüge bestellen- und den großteil wieder zurückschicken. Hat ne Arbeitskollegin von mir eiskalt gemacht
ich finds aber irgendwie cool…^^
Habe früher viel im Katalog und so bestellt, fand es aber irgendwann nur noch nervig, wenn es nicht gepasst hat. Wenn ich mir zum Beispiel ne Hose kaufe, müssen da schon mal acht verschiedene mit in die Umkleide. Da habe ich keine Lust drauf beim Online Shopping.
Und so wie ich mittlerweile wohne, falle ich quasi beim Verlassen des Hauses ins Einkaufszentrum, da ist der Weg zur Post fast weiter