essie Leading Lady – Winter Kollektion 2012
Als ich vor ein paar Wochen die ersten Bilder der essie Winter Kollektion für 2012 gesehen habe, hibbelte ich einem Lack entgegen – Leading Lady!
Der Lack heißt wie die Kollektion selbst und als Fan von roten Lacken konnte ich bei diesem Glitterschätzchen gar nicht anders, als auf die Tastatur zu sabbern.
Nun bekam ich Post von essie – mit der scharfen Lady – und kann so vorab schon zwei der Lacke aus der Kollektion ausprobieren. Dankeschön!
Die “Leading Lady” LE besteht aus sechs Lacken, die teilweise Verwirrung bei mir und den Mädels, mit denen ich darüber via Facebook und Twitter schnackte, hervorrief. Manche Farben sahen gar nicht so winterlich aus!? Sie fanden trotzdem ihre Fans, schließlich gibt es kein Schema das festlegt, zu welcher Jahreszeit welche Farben getragen werden. Wäre ja noch schöner.
Die sechs essie “Leading Lady” Lacke heißen:
★ Beyond Cozy – Gold-Silber Glitter
★ Where’s my chauffeur? – leuchtendes Türkis, Creme
★ Butler please – kräftiges Blau, Creme
★ Snap happy – strahlendes Rot, Creme
★ She’s pampered – gedeckteres Rot, Creme
★ Leading Lady – roter Glitter
In den Flaschen sind wie immer 13,5 ml enthalten. Der Preis liegt für die Cremelacke bei den üblichen 7,95 Euro, die beiden Glitterlacke haben einen UVP von 9,95 Euro. Oi! Mal sehen wie der Preis dann vor Ort ist. Fände eine Preiserhöhung für einzelne Lacke aus einer LE ganz schön uncool!
Die Kollektion soll ab Dezember bei dm, Budni und Müller zu haben sein, sie wurde aber schon vereinzelt in Deutschland gesichtet und in Österreich steht sie auch schon.
Meinem Päckchen lag ein Flyer bei, der die Story der Lacke erzählt. Nachdem ich das gelesen hatte, war die Zusammenstellung der Farben gleich schlüssiger für mich. Fast jedenfalls – denn warum ist der Chauffeur Türkis? Egal.
Die Namen sind nettes Beiwerk, was am Ende zählt sind die Farben auf den Fingern.
Los geht die Bilderparade:
Ich habe die beiden Glitterlacke aus der Kollektion zugeschickt bekommen (die ich mir auch beide gekauft hätte, passt also
) und man erkennt an dem Pinselfoto schon gut die unterschiedlichen Glittergrößen.
Die Partikel sind bei “Leading Lady” größer als bei “Beyond Cozy”, was auf den Fingern jeweils einen anderen Effekt zeigt.
“Beyond Cozy” lässt sich als Farbe für mich schwer beschreiben. Es ist kein Silber, es ist aber auch kein Gold. Viel mehr ist es eine kühle Mischung aus beidem, die die Finger in einen recht edlen Look taucht.
Auf dem Bild trage ich zwei dünne Schichten und nach dem Sichten der Fotos fiel mir auf, dass ich etwas dicker hätte lackieren können. Habe ich so vorher nicht bemerkt.
In der Sonne oder bei künstlichem Licht tanzen die Glitterpartikel auf den Nägeln, ohne dabei allzu aufdringlich zu sein. In meinen Augen wirkt der Lack sehr festlich, edel und ist auch etwas für Frauen, die es nicht allzu auffällig auf den Nägeln mögen und für die Festtage trotzdem mal etwas anderes als Nude möchten.
Der Auftrag gelang easy, die Konsistenz ist trotz Glitter fein, man merkt gar nicht das Partikel im Lack sind, bzw. das der Lack im Grunde daraus besteht. Beim Korrigieren (wie ich das mache könnt ihr HIER im Video sehen) hatte ich ein wenig mit den ultrafeinen Glitterpartikeln zu kämpfen, sie sind halt hartnäckiger als ein normaler Cremelack. Aber es war machbar.
Und auch das Ablackieren ging ohne große Probleme. Der Trick ist (generell bei Glitterlacken) nicht wild mit dem Wattepad über den Finger zu rubbeln, sondern das mit Entferner getränkte Pad für einige Sekunden (je nach Lack auch mal Minuten) auf dem Nagel wirken zu lassen. Dann kann man das Geglitter mit einem festen Wisch in einem Rutsch abziehen, ohne große Sauerrei.
Ich höre bei Glitterlacken immer wieder von anderen Mädels, wie ätzend das Ablackieren ist. Mit dieser Methode nervt das Entfernen nicht mehr, probiert es mal aus!
Und hier ist das Objekt meiner ersten Begierde.
“Leading Lady” besteht aus einem dunkelroten Jellylack, der mit einer Tonne roten Glitterpartikeln aufgepimpt wurde. Fertig ist der wundervolle Glitterlack.
Das Lackieren war auch hier ein Kinderspiel und mit zwei Schichten war der Lack deckend. Hier muss keine farbige Base darunter, damit es gut aussieht. Die Lady wuppt das Ding allein! Einzig die Oberfläche des Nagels wirkt nach dem Trocknen durch all die Glitterpartikel “hubbelig” und ich empfehle auf jeden Fall einen Topcoat zum Glätten. Da ich eh nie ohne Topcoat lackiere, ist das für mich kein Minuspunkt. Wer sich den Topcoat sparen möchte, muss keine Sorge wegen dem neuen Rentier-Pulli haben, an dem Oma den ganzen Sommer gestrickt hat. Denn trotz unebener Oberfläche gibt es keine spitzen Partikel, die Fäden ziehen könnten.
Mit diesem roten Glitterlack habe ich jetzt schon meine Freude, was soll das nur an Weihnachten werden? Haaaach!
Wer auf rote Glitterlacke steht, muss “Leady Lading” haben, haben, haben!
Die anderen beiden roten Cremelacke aus der Kollektion werde ich mir auf jeden Fall auch noch ansehen, rote Lacke gehen bei mir ja immer.
Da der Vergleich nahe liegt, habe ich den “Weihnachtsklassiker” von China Glaze neben die Lady gelegt. Und man sieht es gleich, “Ruby Pumps” und “Leading Lady” sind zwar ähnlich, aber keinesfalls gleichen sie sich.
Die Glitterpartikel sind bei “Leading Lady” größer und die Grundfarbe der Jellybase ist bei “Ruby Pumps” heller und geht eher in Richtung Magenta, während die Lady Dunkelrot (Bordeaux) ist.
Für mich wirkt “Leady Lady” wie Erdbeermarmelade auf den Fingern, während “Ruby Pumps” eher wie glänzendes Gelee aussieht. Ich hoffe, ihr könnt mit diesem Aufstrich-Vergleich etwas anfangen.
Wie gefällt euch denn die “Leading Lady” Kollektion von essie? Habt ihr schon Favoriten, denen ihr entgegen fiebert oder lässt euch die Auswahl kalt?
Edit: Die Lacke sind jetzt bei Douglas verfügbar! Klick!


































