Rougette Käse Duett
Ofenkäse kennt jeder, oder? Jetzt gibt es etwas neues von Rougette, dass Käse Duett. Es reimt sich sogar
Bin letzte Woche schon daran vorbei gelaufen, fand es mit 3,98 € allerdings arg teuer für zwei von diesen kleinen Käseteilchen. Heute habe ich dann zugeschlagen, denn übermorgen ist das aufgedruckte Verfallsdatum erreicht und ich musste nur noch 1,90 € bezahlen.
Die Zubereitung ist sehr einfach. Der Käse wird aus dem Papier befreit und in die beigefügte Teiglage gewickelt. Dabei müssen drei Lagen Papier entfernt werden. Zusammen mit dem sonstigen Verpackungskram ist das ganz schön viel Papier und Folie für so wenig Essen. Aber nun gut.
Das Anbraten dauert nicht lang, allerdings herrscht beim Blick auf den fertigen Teller dann schon leichte Verwunderung, denn von der knusprigen goldbraunen Teighülle ist nicht viel zu sehen. Ich finde, es hat etwas von Reispapier. Wer schon einmal Frühlingsrollen selbst gemacht hat, weiß was ich meine.
Aber Scheiß auf die Optik, schmecken soll es – und das tut es nur mittelmäßig
Der Käse ist wunderbar verlaufen und schmeckt auch wie der bereits erwähnte Ofenkäse. Allerdings quillt er beim Anschneiden des Teigpäckchens in unverhältnismäßig großer Menge heraus und macht es sich auf dem Teller bequem, wo er logischerweise rasch abkühlt und fest wird. Nichts mehr mit “Ziehkäse” wie Herr Shopping immer so schön sagt.
Der Teig, der vorher wirklich liebevoll von mir gewickelt und gefrickelt wurde, zeigt geschmacklich nicht viel von sich. Wer hier an den Geschmack und die Konsistenz von Blätterteig denkt, irrt. Es hat eher etwas von den bereits erwähnten Frühlingsrollen, nur eben ohne Geschmack. Schade, denn aus diesem belanglosen Stück Teig hätte man mehr heraus holen können. So wird er nur fettiger Panzer, der ausgekratzt wird, denn an den Käse möchte man trotz allem gelangen, denn der ist wirklich lecker. Ofenkäse eben.
Ich finde Ofenkäse ja immer richtig lecker, wenn der nur nicht immer so stark nach Sperma riechen würde