Eigentlich brauche ich nichts!

Baby-Update: Fast 5 Monate mit unserem Baby

Kawuuusch! 100 Tage ist das Baby nun bei uns. Während ich mir noch einen abwundere und mich frage, wo die Zeit geblieben ist, wächst der Kleine erst aus Kleidergröße 56 heraus, überspringt die 62 fast und trägt nun 68. Jeder, der ihn sieht sagt, er wäre groß und propper. Das freut die Mutti natürlich. :D Wenn ich mir jetzt Fotos aus den ersten Tagen ansehe, werde ich ganz sentimental. Da war er noch so klein und hutzelig, hach. Nun ist er mein kleines großes Baby mit den süßen Speckhändchen und Doppelkinn.

Der Kleine ist ein wahrer Sonnenschein. Er lacht über den ganzen Tag. Unsere Faxen amüsieren ihn genau so sehr wie unsere Gesichter beim Kauen von Essen oder wenn wir niesen müssen. Es ist eine Freude mitzuerleben, wie er täglich mehr lernt. Er hat jetzt begriffen das er Hände hat, hui! Was man damit alles machen kann! :D

– – – – – – – – – – BREAK – – – – – – – – – –

Die 100 Tage waren Anfang Juni rum und ich konnte bisher nicht weiter tippen. Läuft hier! :D

Nun ist der kleine Schatz fast 5 Monate alt und die Zeit rast nur so davon. Am liebsten würde ich sie anhalten und gleichzeitig noch schneller voran drehen. Bekloppt, oder? Auf eine Art möchte ich, dass er weiterhin mein kleines Baby bleibt und auf der anderen Seite kann ich es kaum erwarten, dass er immer mehr lernt.

Die kleinen Patschehändchen sind ständig in Bewegung, er muss alles anfassen, will alles haben und in den Mund stecken. Seit ein paar Tagen können wir nicht mehr mit ihm zusammen essen (er in der Wippe auf dem Tisch oder auf dem Schoß bei mir), denn er attackiert förmlich unser Essen und möchte es haben, haben, haben! Ich hatte ja gehofft den Beikoststart noch etwas nach hinten schieben zu können, aber das Kind hat andere Pläne. Da wir uns für BLW (also breifreie Kost) entschieden haben, ist der (für mich gefühlte) frühe Beikostbeginn nicht sooo schlimm. Er wird ja weiterhin voll gestillt, da die Lebensmittel, die wir ihm in die Hand geben, eh größtenteils auf dem Boden, in seinem Lätzchen und auf dem Tisch laden – und nicht in seinem Magen. Er soll so spielerisch das Essen kennenlernen, anstatt alles vorpüriert zu bekommen. Bis jetzt macht ihm das große Freude und auch wir haben unseren Spaß, wenn wir sehen wie er hochkonzentriert an einer Gurke zutschelt und glücklich die Melone zerdrückt. :) Und er ist so gierig, es ist unglaublich! Das ist mein Junge! :D

Wassermelone am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen!

Im Moment steckt das Baby im nächsten Wachstumsschub und ist sehr unleidlich. Er will so viel machen und kann es einfach noch nicht. Man spürt die Unzufriedenheit in jeder Pore. Alles ist doof. Liegen ist doof, auf dem Schoß sitzen ist doof, getragen werden ist auch doof, die ganze Welt ist doof. Und wehe, Mama bewegt sich nur ein Stück weg, dann ist das auch doof. So nörgelig kannten wir ihn bisher nicht und machen drei Kreuze, wenn das endlich durch ist! Zumal er jetzt wieder schlecht schläft und oft wach wird. Vor diesem Sprung konnte ich ihn mit dem Stillen beruhigen und er schlief bald wieder ein. Jetzt weint er sich sofort in Rage und ist schlagartig wach. Das ist sehr schön, besonders Nachts um drei. :) Letzte Woche, als die Monsterhitze uns eh kaum an Schlaf denken ließ, habe ich mitten in der Nacht Fenster geputzt. Wir waren ja eh alle wach…

Und wenn er dann Nachts irgendwann wieder einschläft und man denkt, man könnte früh etwas länger schlafen, zeigt er einem mal fett den Mittelfinger. Gerne auch um fünf oder um sechs Uhr. Dann kann ich ihn echt nicht leiden und sage ihm das auch. Seine Reaktion: Er grins mich über beide Backen an. Toll! Wie soll man da denn böse sein? Man schält sich verknittert aus dem Bett, geht ja nicht anders. Aber es gab auch immer wieder Momente, in denen er mir so auf die Nerven ging, dass ich kurz davor war die nächste Babyklappe zu googlen oder kurz überlegt habe, ihn einfach vor die Tür zu stellen. Einfach mal für ein paar Stunde Ruhe! Ein paar Stunden nicht der Baby-Animatuer sein.

Zum Glück ist in solchen Momenten dann Herr S. zur Stelle und nimmt das meckernde Kind. So kann ich früh nochmal eine Stunde Schlaf dran hängen oder liegen gebliebenen Kram erledigen. Oder einfach mal in Ruhe duschen. Solche miesen Wo-ist-die Babyklappe-Tage sind selten, aber sie wiegen doppelt und dreifach und sie machen mich fertig. Sie machen uns fertig. Das Baby merkt ja auch das wir angespannt sind, was seine Stimmung nicht besser macht. Da ist man dann wirklich froh, wenn ein Tag endlich zu Ende geht.

Happy Little Man

Generell kommen mir die Tage teilweise sehr, sehr lang vor. Wenn ich früh um halb sechs geweckt werde, mir den Wolf rassele um dem Kind ein Unterhaltungsprogramm zu bieten, irgendwann auf die Uhr schaue und es ist „erst“ elf Uhr, möchte ich schreiend wegrennen. Solche Tage ziehen sich dann wie Kaugummi und ich frage mich, warum in den Nachrichten nicht wöchentlich von Müttern berichtet wird, die Amok laufen. Ich dachte zeitweise wirklich, ich drehe durch! Mein Tag bestand nur noch aus Baby hier und Baby da. Das Highlight des Tages war ein ausgeräumter Geschirrspüler und gewaschene Haare, mehr habe ich nicht geschafft. An solchen Tagen flossen die Tränen wieder schnell. Teils aus Verzweiflung und des sich fragens, wie lange das noch so weitergehen soll und teils aus Wut auf mich selbst. Denn das schlechte Gewissens hockte dann immer auf der Schulter und flüsterte. Während ich dann heulend dasaß, lag das Baby neben mir und schaute mich mit großen Augen an. Er kann ja nichts dafür! Ich bin das Problem. Ich muss mich mit meiner Rolle arrangieren, mich einfinden und akzeptieren, dass ich nicht mehr mein eigenes Süppchen koche. Ich muss Rücksicht nehmen auf die Belangere anderer, eine Eigenschaft, die nie so wirklich meine war. Ich war immer unabhängig und konnte machen was ich wollte. Nun hängt mir ein acht Kilo Klotz am Hals – wortwörtlich.

Aber ich finde mich ein. Zwar langsam, aber es wird. Wir waren letztens ganz mutig im Restaurant essen, wohlwissend das Baby wird dort wach. Das war eine Premiere, bisher hatte ich darauf weder Bock, noch den Mut. Denn waches Kind heiß auch immer hungriges Kind und ich wollte echt nicht im Restaurant stillen. Mittlerweile werden die Stillpausen immer länger und der Kleine muss nicht unbedingt sofort nach dem Wachwerden trinken, also haben wir es gewagt – und wurden belohnt! Er schaute sich ganz interessiert um, wir erzählten zwischendurch mit ihm und konnten in Ruhe essen. Das war so toll! Ich fühlte mich danach, als wäre mir eine Last genommen. Da war wieder ein Stück „altes Leben“, das man reaktivieren konnte.

Sicherlich denken jetzt manche, die Shopping macht sich aber auch wegen jedem Pups in die Hose! Ja, mache ich. Ich weiß, dass andere Mütter gar kein Problem haben a) überall zu stillen und b) generell überall mit Kind hinzugehen. Das sind dann aber auch die, deren Kinder die ganze Zeit im Wagen liegen bleiben und dort zufrieden sind, jedenfalls kenne ich nur solche. Mein Kind will recht bald raus aus der Trage, bzw. dem Autositz (den Wagen benutzen wir gar nicht mehr) und dann kann man den kleinen Brocken, der nach allem angelt, durch die Gegend schleppen. Der Spaßfaktor ist dabei fast Null. Ich habe mir letztens mit Ach und Krach neue Schuhe kaufen können, aber auch nur weil mein Mann dabei war und das Kind bespaßt hat. Wäre ich mit ihm alleine gewesen, hätte ich nicht mal eben fünf Paar anprobieren können.

Wir müssen einfach komplett umdenken. „Mal eben schnell“ irgendwo hinfahren geht nicht mehr. Wir müssen überlegen wie lange das Kind schon wach ist, dadurch wissen wir wann er wieder müde wird und können dann planen. Ist er erst seit kurzem wach, kann man auch mal zu Edeka fahren. Mit viel Glück will er dann erst an der Kasse auf den Arm. Hat man größeres vor, zum Beispiel nach Holland fahren, muss man den nächsten Schlafzyklus abpassen, denn eine halbe Stunde Autofahren im wachen Zustand macht er nicht mit. Und schläft er dann im Auto ein, darf man bloß nicht anhalten! Zwei Minuten reichen und er wird wach. Fragt nicht, wie oft ich jetzt schon Runden gefahren bin, damit er auf ne halbe Stunde Schlaf kommt. Ich kenne jede Ampel im Viertel und deren Taktung, kenne jedes Schlagloch und weiß, welche Straßen Kopfsteinpflaster haben (super zum Einschlafen!). So lernt man seine Stadt nochmal aus einem anderen Blickwinkel kennen. ^^

Das Baby in der Fräulein Hübsch

Mittlerweile erledige ich viele Wege mit dem Baby in der Trage (wir benutzen eine Fräulein Hübsch) und finde das Tragen an sich auch ganz schön. Nur bei der Hitze streike ich, das möchte ich mir und ihm nicht antun. Meistens schläft er beim Tragen ein und ich laufe durch den Park (stehen oder sitzen weckt ihn) und genieße die Internet-Freizeit. Ein Halleluja auf Smartphones! Oder aber ich schaukele eine Runde auf dem Spielplatz, das schont die Füße. :) Das geht aber nur am Morgen bei unserer ersten Runde, wenn noch keine anderen Kinder da sind.

Dummerweise leben wir nicht in einer menschenleeren Gegend und so gibt es immer wieder Geräusche, die ihn zuverlässlich wecken: Heulende/kreischende Kinder, bellende Hunde, Motorräder. Wie ich es hasse! Letztens habe ich einen Opa angerüsselt, er soll seinen Kläffer endlich mal beruhigen. Und bei den laut knatternden Motorrädern bin ich jedes Mal drauf und dran, mir das Nummernschild zu notieren und zur Polizei zu rennen. Kann mir keiner erzählen das diese lauten Auspuffgeräusche erlaubt sind! Aber ganz so irre bin ich noch nicht und so fluche ich nur leise in mich hinein und trage das nun wache Kind nach Hause.

Generell bin ich recht lärmempfindlich geworden. Anfangs dachte man ja noch, dass Kind wird von jedem Mucks wach. Erstaunlicherweise ist dem nicht so. :D Trotzdem zucke ich bei vielen Geräuschen zusammen und meide gewisse Wege und Straßen, weil sie mir einfach zu laut erscheinen und ich befürchte, sie könnten mein Kind wecken. Denn ein gewecktes Kind ist kein fröhliches Kind! Das konnten wir nun schon mehrmals feststellen.
Ich war immer ein Stadtmensch, mich hat der Lärm hier nie gestört. Nun wünsche ich mir eine Hütte im Wald und der nächste Nachbar darf zehn Kilometer entfernt wohnen.

Baby tragen <3

Was mir auch richtig auf den Sack geht sind Raucher, die vor mir laufen. Die stinkern mein Kind voll! Wie können die es wagen! Als ich noch geraucht habe, habe ich ständig auf der Straße geraucht und mir nicht ansatzweise Gedanken darüber gemacht, jemanden damit zu belästigen. War ja unter freiem Himmel. Tja. :zahn:

Schön finde ich die Reaktionen fremder Menschen auf mein Kind. In den meisten Fällen schenkt er jedem, der ihn anlächelt, ein Lächeln zurück. Da freuen sich die Omas an der Ampel oder die Verkäuferin beim Metzger. Manchmal werde ich wegen der Trage angesprochen (Frauen sagen „Ach guck mal, wie süß!“ und Männer „Das möchte ich jetzt auch“. Und ich denke dann spontan „Iieeh!“), noch öfter aber angestarrt. Daran musste ich mich auch erstmal gewöhnen. Dabei bin ich ja nun weiß Gott nicht die Einzige, die trägt. Noch exotischer ist scheinbar Herr Shopping, er wird dauernd von Frauen (NIE Männer!) angequatscht, wenn er das Kind in der Trage hat. Da geht ja sofort mein Eifersuchtsradar an und ich möchte den Bitch-Hammer rausholen. :D

Vor zwei Wochen bin ich das erste Mal allein Auto gefahren – und habe die Musik volle Pulle laut gedreht und so laut und schief mitgesungen, wie ich nur konnte! Das war ein Erlebnis! Allein das Autofahren ohne nörgelndes/schlafendes Kind war schon eine Sache, aber dann noch die Freiheit zu haben und LAUT Musik zu hören, geil! Denn selbst in der Schwangerschaft habe ich mir das irgendwann verkniffen. Man wird ja leicht gaga und bildet sich viele Sachen ein, die schlecht fürs Kind sind. Jedenfalls war die Fahrt total toll und ich musste mir zum Ende hin auch wieder eins heulen. Denn auch wenn ich mein Kind liebe und ihn nie wieder zurückgeben möchte, so vermisse ich manchmal mein altes Leben. Meine Freiheit. Mich. Meinen Mann. Nur er und ich. Aber das ist okay. Ich denke, ich würde mich komischer finden, wenn ich nicht so denken würde. Ab und zu lese ich von Müttern, sie wären über ihr Kind so froh, endlich hat ihr Leben einen Sinn. Das irritiert mich schwer. Ich fand mein Leben ohne Kind nicht sinnlos. Ich war zufrieden mit dem, wie es war.

Bevor das Baby da war, hatte ich nie Langeweile. Irgendwas habe ich immer gemacht, selbst wenn ich auf der Couch rumgepimmelt und eine Serie geguckt habe. Mittlerweile weiß ich, was Langeweile ist. Ich sitze dann mit dem Kind auf der Couch oder trage ihn durch die Gegend und mir fallen hundert Sachen ein, die ich machen müsste, bzw. machen will, aber nicht machen kann weil er sich nicht ablegen lässt. Das ist ein richtiges Scheißgefühl und es frustriert mich zwischendurch extrem. Aber auch das wird so langsam besser. Es ändert sich ja nichts, wenn ich mich darüber ärgere.

Beim Stillen immer festhalten!

Was würde ich alles für einen freien Abend auf der Couch geben! Meine Oma würde ich dafür verkaufen. Obwohl ich das sowieso machen sollte. Sagt sie doch zu mir, ich soll ihr nicht mehr so viele Fotos schicken, so viele Bilder vom Baby braucht man nicht. So. Bumm. Das saß. Sie hat ihren Urenkel noch nie live gesehen und sagt so etwas. So viel zu meiner Familie. Meine Oma war das letzte Familienmitglied, mit dem ich noch Kontakt hatte und dann verletzt sie mich so, wie es die anderen schon vor einiger Zeit getan haben. Ich könnte schon wieder heulen. Die wissen alle gar nicht, was für einen wunderbaren kleinen Jungen sie da verpassen. Der so wunderbar kichert, wenn man ihn an der Hüfte kitzelt. Der seinen kleinen dicken Zeigefinger in den Mund stopft und dabei so allerliebst lacht, dass mir das Herz weh tut. Der mit großen Kulleraugen die Welt entdeckt und der es nicht verdient hat, ohne Großeltern und Tanten und Onkel aufzuwachsen.

Doch da müssen wir durch. Das Kind so wie mein Mann und ich. Es ist eben nicht immer alles so wie man es sich wünscht. Und bevor mich das jetzt noch weiter runterzieht, schleiche ich mich ins Schlafzimmer, gebe meinem Kind einen Kuss und bin froh, dass er gesund und munter ist. Das ist am Ende eines jeden langen und stressigen Tages das Einzige was zählt.

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67 Kommentare

  1. Ich kann dich absolut verstehen. Ich hab mittlerweile 2 Kinder wobei ich es beim ersten noch nicht ganz so schlimm empfand. Bei Laura hingegen dachte ich auch , ich hätte mein altes Leben aufgegeben. Aber das wird ,wie du ja bereits bemerkst, nach der Zeit besser. Laura ist nun 9 Monate alt und wir können wieder viele Dinge anstellen die wir uns vorher nicht getraut haben und sind soooo viel flexibler geworden das ich mir schon wieder blöd vorkomme mir Gedanken drum gemacht zu haben. Deine familiäre Situation ist sehr unschön und kommt mir auch sehr bekannt vor. Versuch es nicht all zu nah an dich ran zu lassen ,auch wenn das gar nicht so einfach ist. Es lohnt sich nicht hinter Menschen nachzutrauern die dich nicht so nehmen und unterstützen wie du bist ! :pffff:

  2. Sehr schön geschrieben – und ich kann dich so gut verstehen…..mit allem!

  3. Es gibt so viele Familien die auseinander gehen. Ihr drei habt euch und das ist das wichtigste! Eine große Familie ist schön, aber nur dann gut, wenn sie einem auch wirklich gut tut.

    Ich hab zwar leider kein Kind, aber ich kann einiges nachvollziehen von dem was du erzählst. Einerseits möchte ich gerne ein Kind. Auch mein Mann. Andererseits überlegt man dennoch ständig, ob man auch wirklich bereit ist auf einiges zu verzichten und es gegen diverse andere „Aktivitäten“ zu tauschen.
    Das fängt beim ausschlafen an und hört beim sporteln auf.
    Meine Uhr tickt. Eventuell werden wir bald wissen was unser Kind so für Pläne für uns hat…

    Glückwunsch zum 5monatigen :trippel: :love:

  4. Wahnsinnig toller Post :trippel:
    Ich folge vielen Mamibloggern und lese deren Posts auch echt gern, aber da ist meistens alles Friede, Freude, Eierkuchen, was ich mir aber wirklich nicht vorstellen kann. Ich bin Anfang 20 und Kinderlos und bin froh wenn einer mal sagt wie es wirklich ist, damit ich eine realistische Vorstellung vom Kinderhaben bekomme.
    Vielen Dank für deine ehrlichen Worte! :love:

  5. So schön geschrieben und ich kann so vieles davon nachempfinden. Und eins kann ich dir sagen: es wird besser, es wird schlimmer und es bleibt gleich – und das natürlich alles gleichzeitig :D Und trotzdem würde man den Zwerg um nichts auf der Welt abgeben wollen – zumindest nicht für lange Zeit ;-)

  6. Vielen lieben Dank für deine Ehrlichkeit!
    Ich denke es gibt nicht viele Beispiele dafür, wie eine Mutter solche Gedanken mit der Öffentlichkeit teilt. Du hast vollkommen Recht: Ich finde Mütter, die meinen ohne Kinder hätte ihr Leben keinen Sinn ergeben ein wenig überheblich. Natürlich ist es anders, aber dennoch ist man der Mensch der man vorher war, mit eigenen Gefühlen, Wünschen und Bedürfnissen. Das ändert sich nicht über Nacht, und du hast ein Recht darauf, zu diesen zu stehen. Sorry wenn ich zu schmalzig daher rede, aber ich finde das ist der erste Artikel den ich lese, den ich zu 100% nachvollziehen kann!

  7. Liebe Frau shopping,

    ich bin selbst (noch) kinderlos, lese aber von ehemaligen Mitschülerinnen oft, wie toll es doch mit Kindern ist und das sie einem erst zeigen was leben wirklich heißt und so schön und so toll blablabla…
    Ich finde es wunderbar, wie ehrlich du auch über die „Schattenseiten“ sprichtst, das eben nicht immer alles toll ist und das man das Kind auch gerne einfach mal loswerden möchte…es aber trotzdem liebt…ich finde das super, denn mit Sicherheit ist nicht immer alles rosig… Danke für deine offenen Worte!
    Und zu deiner Familie kann ich nur sagen, dass die alle selbst schuld sind, dass flauscheöhrchen nicht kennen lernen zu können… und der Kommentar deiner Oma war blöd, babyfotos kann man nicht zu viele haben…man kann ja auch nicht zu dick Nutella auf Brot haben ;-) :zahn:

  8. Ich finde es super, dass Du diese Eindrücke mit uns teilst. Es ist eben nicht immer alles Friede Freude Eierkuchen und der Alltag ist einfach nicht mehr das, was er vorher vor. Eine bewundernswert ehrliche Darstellung. Die wenigsten gestehen, dass nicht alles perfekt ist, aber eben auch nicht alles schlecht. Normalerweise interessiert mich diese Thematik nicht so, aber bei Dir lese ich es gern.

  9. So ein rührender Beitrag. Ich lese so gern über euer Baby und deine/eure Erfahrungen mit ihm und finde es sympathisch und ehrlich, dass du nicht nur über all das Gute schreibst.

  10. Oh…das, was du geschrieben hast, spricht mir in den meisten Teilen sooooo aus der Seele. Mein Kleiner ist jetzt etwas über fünf Monate her und auch ich habe echt mit der verlorenen Freiheit zu kämpfen…wenn man das laut sagt, wird man ja schnell als Mama, die ihr Kind nicht genügend liebt, abgestempelt, deswegen ist es so schön, so etwas zu lesen. Und trotzdem freue ich mich jede Minute, die er friedlich brabbelnd und zuckersüß lächelnd neben mir vor sich hin spielt :-).

  11. Wieder mal ein Baby-Beitrag, der mir sehr viel Spaß gemacht hat! Ich liebe es, immer wieder Kleinigkeiten von euren Erlebnissen mit dem kleinen Mann zu lesen. Sehr erfrischend, dass du auch ehrlich von der Leber weg schreibst wie anstrengend der Alltag mit einem Baby sein kann, und wie sehr es das Leben umkrämpelt. Und trotzdem könntest du vor Liebe überlaufen und es ließt sich unglaublich süß, wenn du verzückt schilderst, wie er anfängt verzückt die Welt zu entdecken :love:
    Der Abschnitt über deine Familie hat mich bedrückt. Dieses Verhalten kann ich wirklich nicht verstehen, und es ist traurig, dass Menschen die eigene Familie so behandeln. Ich wünsche dir und deinen Männern auf jeden Fall viel Stärke, und ihr werdet noch viel Freude aneinander finden!
    Danke auf jeden Fall für diesen kleinen Einblick in deinen Baby-Alltag! :D

  12. Liebe Frau Shopping,

    Du sprichst mir so aus der Seele und es beruhigt mich ungemein zu wissen, ich bin nicht die einzige mit solchen Gedanken.
    Manchmal bin ich so frustriert, wenn ich es den ganzen Tag gerade mal geschafft habe den Geschirrspüler auszuräumen, aber keine Zeit zum duschen hatte. Meine Anfangszeit war ähnlich wie Deine. Mein kleiner Mann ließ sich nicht 5 Minuten ablegen und frag nicht was wir alles im Haus haben zum ablegen. Wippen, Krabbelgitter und Hängematte sind nur ein Auszug davon. Und NEIN, nichts davon ist so schön wie bei Mama auf dem Arm zu hängen. ;-)
    Keine Ahnung wie oft ich aus Frust geweint habe, aber wenn ich ihn ansehe, habe ich das schlechteste Gewissen der Welt. Denn ich weiß, ich bin das Problem. Er ist das beste was mir je passiert ist und ich bin jeden Tag dankbar das er gesund ist und so zuckersüß.
    Aber ich kann Dich beruhigen, es wird langsam immer einfacher. Je selbstständiger mein kleiner ist, desto einfacher beschäftigt er sich auch mal 10 Minuten allein(unglaublich was man in 10 Minuten alles schafft :freu: )
    Manchmal möchte ich auch gern auf der Couch rumhängen und mal eine Serie schauen oder mal in Ruhe Schuhe kaufen(ein Hoch auf die Online Shops) Aber ich bin zuversichtlich, dass saß bald mal wieder klappt :D
    Es tut mir echt leid für Dich, dass Du so ein schlechtes Verhältnis zu Deiner Familie hast, aber manchmal ist es besser auf negative Sachen zu verzichten.
    Ich lese immer mit Begeisterung Deine Sachen über das Baby, obwohl ich vorher auch schon gerne Deine Sachen gelesen habe. Trotzdem liest man natürlich immer gern von Menschen in ähnlichen Situationen.
    Ich finde Du machst das super und negative Gefühle gehören manchmal auch einfach dazu.
    Liebe grüße

  13. ….und jetzt heule ich. :love: :roll: Ich glaubich werd so wie du. DU bist toll. Danke dir!

  14. Wunderschön geschrieben! Mir kamen ein paar Tränchen. :)
    Man kann förmlich vor Augen sehen, wie süß euer kleiner Prinz ist! :love:
    So einen Sonnenschein wünsche ich mir auch. Irgendwann. Wenn mal der richtige, einzig wahre Mann da sein sollte. :trippel:
    Ich wünsche euch Dreien alles Glück der Welt!
    Und wenn die anderen keinen goldigen Fratz auf dem Schoß haben wollen, dann sind sie selbst schuld. Es ist sehr schade, aber man kann sie ja nicht zwingen. :confused: :(

  15. Hallo Frau Shopping,

    Ich möchte dir einfach mal sagen wie großartig du bist. Ich habe keine Kinder und auch keine in Planung und trotzdem liebe ich deine posts. Endlich mal etwas wahres, etwas ehrliches über Kids. Ich bin selbst große Schwester und maße mir an ein kleines bisschen mitreden zu können ;-)

    Und das mit deiner Familie tut mir sehr leid, ich Tag ein ähnliches Schicksal. Ihre schafft das schon, ihr habt euch.

    Ich wünsche euch alles Liebe.

    Julia

  16. Nun sitze ich mit meinem fast 4 Monate altem Babymädchen im Arm und fange an zu heulen wegen den letzten beiden Absätzen :(
    und die kleine bringt mich nach 10 sek wieder zum Lachen.
    Kinder sind schon was wunderbares.
    Wir wünschen euch nur das beste <3 <3 <3

  17. Liebe Shoppi, lieber Shoppi,

    Ihr bewältigt die Aufgabe wunderbar und wachst täglich mit den Herausforderungen. Das Tollste ist, wenn man mäkelt, mausert und motzt – und wenn man es dennoch oder gar erst recht macht. Und wir beiden sowie Syrio und Zorro werden niemals genug Babybilder sehen – das wirst Du von uns niemals hören.

    Wir hoffen Euch bald besuchen kommen zu können – leider ohne die Jungs, denn schließlich mögen sie keine langen Autofahrten und Herr Shopperich würde wohl leider an einem Asthmaanfall versterben müssen. Und das wollen wir ja schließlich nicht, da Ihr beiden ihn noch gebraucht! :)

    Kopf hoch, Röckchen zurecht ziehen und immer weitermachen. Ihr macht es klasse so wie ihr es auf Eure ganz eigene Weise macht.

    Viele regnerische Grüße,
    Wir und die Jungs :)

  18. Hm. Du bist aber auch ne arg unentspannte Mutter, find ich. Kenne ich gut, ich war genauso. Ich dachte, ich wäre cool und würde viel Baby-Schwachsinn nicht mitmachen, hab mich heimlich lustig gemacht über all die Mütter, die beduftete Windeleimermüllsäcke und all den unnötigen Mist kaufen… Und beim zweiten Baby hab ich dann erst gemerkt, wie’s wirklich ist, entspannt zu sein.

    Zeit relativiert. Beim ersten Kind war alles ein Drama, die ersten 6 Monate zogen sich wie Kaugummi. Ich hab jede Kleinigkeit gegoogelt, mich von Schub zu Schub gehangelt – und beim zweiten Kind fliegt die Zeit, mir ist völlig egal was das Internet für einen Schub diktiert, es ändert eh nix. :zahn:

    Und ja, ich komme mir auch gelegentlich wie im Gefängnis vor. Wie so ziemlich jede Mutter, mit der ich näher Kontakt habe auch. Und alle reden darüber. Wie kommt ihr nur darauf, dass das so ein Geheimnis ist? Ich frag mich immer, warum man so ein Umfeld nicht ändert. Dieses „endlich sagts mal jemand“ begegnet mir nur in Internetkommentaren, sogar in Babyforen ist dieses Thema längst durchgekaut. :confused:

    • Beim Pekip war bei den Müttern immer alles in Ordnung und supi und feini. Bei den Frauen, die ich aus den Schwangerenkursen kannte auch. Klar, die hatten auch mal ne scheiß Nacht und waren müde oder die letzte Impfung wurde nicht so gut weggesteckt. Aber da habe ich einmal was negatives gesagt und erntete diese Blicke, die nur Frauen sich untereinander zuwerfen. Nun gehe ich da nicht mehr hin, mehr „Umfeld ändern“ kann ich nicht.

      Babyforen lese ich nicht. Schon während der Schwangerschaft nicht. Aus Gründen.

  19. Liebe Frau Shopping, was für ein toller und ehrlicher Text!
    Ich kann sehr gut verstehen, wie verletzend die Situation mit deiner Familie für dich sein muss. Was auch immer zwischen euch vorgefallen mag, so etwas ist einfach nur enttäuschend, ich wünsche dir viel Kraft.
    Ich freue mich sehr für dich, dass du nun deine „eigene“ kleine Familie hast mit deinem süßen und gesunden Sonnenschein. :) Alles, alles Gute

  20. Danke für deinen Bericht. Es tut mir so leid, dass deine Familie sich so verhält. Ich hoffe, die Familie deines Mannes ist „lieb“. Das Wichtigste ist, dass ihr 3 euch habt & euch liebt und aufeinander verlassen könnt. Nur das Beste für die Zukunft!

  21. Vielen Dank!!!!!!
    Mein kleiner ist auch 5,5 Monate alt und grade heute ist so ein Tag an dem ich mein altes Leben wieder haben will. Ich will schlafen, ich will Ruhe, ich will meine (finanzielle) Unabhängigkeit wieder. Doch ich wollte ein Kind und ich finde es beruhigend, dass nicht nur ich mein Kind nicht 24/7 Dauer liebe. Und ehrlich gesagt finde ich es auch ok von mir, dass ich heute mein Kind abgeben habe, damit ich mal wieder schlafen kann. Ich glaube er wird nachher einfach eine entspanntere Mutti haben.
    Wie gesagt, vielen Dank Frau Shopping das du immer ehrlich bist <3
    Es tut einfach nur gut zu wissen das man mit seinen Tränen nicht alleine ist

  22. Das kommt mir alles stark bekannt vor, was du schreibst. Meine Tochter ist jetzt zwar schon vier, aber deine Schilderung der ersten Monate spiegelt genau das wieder, wie ich die Zeit erlebt und empfunden habe (Tränen inklusive). Der Wechsel von unabhängiger Frau ist nunmal krass, gerade wenn man aus erfülltem Berufsleben und Freizeitgewohnheiten aussteigt in ein komplett anderes Leben. Ich knapse heute noch an dieser Fremdsteuerung und habe für mich festgestellt, dass ich vermutlich keine gute alleinerziehende Mutter wäre, denn ohne Unterstützung durch meinen Mann wäre ich in den letzten Jahren ab und zu wohl durchgedreht. Als ich nach einem halben Jahr für ein paar Stündchen wieder arbeiten ging, bin ich mit der neuen Situation auch echt besser zurecht gekommen. Das lockerte die Woche und die furchtbar langen Tage einfach schön auf. Irgendwann wird man doch bekloppt, wenn man den ganzen Tag nichts anderes sieht als Babies und andere Mütter ;).

    So. Und heute sitz ich hier und hab bis morgen Abend kinderfrei, da sie bei den Großeltern übernachtet (aufgrund von entfernung selten der Fall). Weiß gar nicht, was ich mit dem ungewohnten freien Nachmittag anfangen soll, so viele Möglichkeiten tunsich grad auf :D.

  23. Oh so ein toller Beitrag! Solche kleinen sind zwar mega anstrengend aber es ist unbeschreiblich toll ihnen beim heranwachsen zuzusehen ❤ schade, dass deine Familie sich da quer stellt und immer auf Kosten der Kinder das ist sehr schade aber sie sind selber Schuld! Ihr gebt ihm bestimmt 100 mal so viel Liebe wie er von ihnen kriegen könnte. Viele grüße

  24. Ich finde es ja absolut klasse dass du einfach wirklich schreibst wie es dir geht. Ich habe sonst oft den Eindruck es gibt nur diese vom Kind erfüllten Mütter die alle unendlich glücklich mit ihrer Rolle sind. Ich schätze mir würde es eher so gehen wir dir jetzt. Ich wünsche die einfach mal alles Liebe!

  25. Ich bin mit 21 Jahren Mutter eines 8 Monate alten Jungen und Danke dir wirklich für die ehrlichen Worte!

    Er ist mit Abstand das schönste was uns jemals passiert ist, trotzdem ist es mit einem Kind nicht immer ein Spaziergang. Ich glaube, die meisten Mütter haben ihre „wo-ist-die-nächste-babyklappe-tage“, nur geben es die wenigsten zu ;-)

    Ich bin mir sicher, wir sind schon ganz gut darin :)

    Lg von einer Mami, die sich manchmal auch etwas überarbeitet fühlt :fuss:

  26. Hallo Frau Shopping!

    Was für ein herrlich erfrischender Bericht. Und so wie dir erging es mir mit meinem inzwischen fast 16jährigen Sohn seinerzeit auch :D . Ich habe zeitweise meinen Mann morgens um 6.00 glühend beneidet, daß er zur Arbeit durfte, während im Hintergrund bei mir der Sohnemann krähte :motz: Ich kenne auch die Zeiten, in denen ich mich dafür schimpfte, dass ich nicht übel Lust hatte, den Maxi-Cosy mal eben vor die Tür zu stellen, um mich wenigstens einmal in Ruhe zu duschen oder wenigstens zu waschen :fuss: . Aber tröste dich, diese Zeit geht auch vorüber :D Die Vermutung drängt sich mir auf, dass der Sohnemann mit den Zähnen zu kämpfen hat, meiner war dann immer unleidlich bis hin zur Motzkuh :zahn: . Und trotzdem möchte man das kleine Wesen nicht missen und schmilzt in der Sonne bei einem kleinen Grinsen :love: Alles wird gut, lass dich nicht unterkriegen :freu:

    Lg Kiki

  27. Danke Dir für diesen ehrlichen und schönen Bericht.
    Man merkt deutlich, dass ihr den kleinen Kerl liebt. Aber es ist auch schön mal nicht einen dieser alles verherrlichenden Bericht zu lesen.
    Ich habe leider kein Kind und werde wohl auch keins mehr haben.
    Das macht mich traurig, aber es gibt eben auch Dinge, bei denen ich froh bin, dass sie so sind wie sie jetzt ohne sind. Das macht es mir leichter das hinzunehmen. Es hilft dann auch besonders so etwas zu lesen.
    Gleichzeitig freue ich mich für Euch, dass Euer Kind gesund ist und wünsche Euch, dass es immer so bleibt und viel Freude macht!

  28. Huhu, das kommt mir auch alles so bekannt vor. Ich kann meine Kleine (jetzt 8 Monate) erst so richtig genießen, seit wir Platz und Datum für eine Tagesmutter haben und ich weiß, dass wir bald nicht mehr so viel Zeit miteinander verbringen dürfen. Seitdem hat sich bei mir ein Schalter im Kopf umgelegt und ich blicke beinah etwas traurig darauf zurück wie genervt ich manchmal in den ersten Monaten war. Nun denn, das lässt sich leider nicht ändern.

    Dein Umfeld ist aber auch etwas komisch, ich hab allerdings auch den Eindruck, dass du etwas unentspannt bist. Einen Rentner anzublaffen, weil sein Hund bellt? Ehrlich jetzt? :D

    • Ich bin eine Stunde gelaufen damit das heulende Kind schläft. Und dann schlief er zehn Minuten und der Hund kläffte. Da brennt halt mal die Sicherung durch. Zumal mir diese Kläffer eh auf den Keks gehen…

      • Liebe Frau Shopping,

        ich verfolge Deinen Blog schon etwas länger und lese immer gerne Deine Blogposts – zu welchem Thema auch immer.
        Ich finde diesen Post sehr ehrlich und total mutig.
        Denn einige Kommentare hier finde ich, zum Teil, einfach unangemessen.
        Dich als unentspannt zu bezeichnen… Jeder muss doch ein eigenes Gefühl für sein Kind entwickeln und natürlich auch für seine eigenen Bedürfnisse. Ich bin mir sicher, dass Du alles richtig machst, wenn es Deinem Kleinen an nichts fehlt! Und den Hundebesitzer hätte ich auch angeblafft! So! Rücksichtnahme scheint aus der Mode zu sein.
        Und fühl Dich nicht schlecht, weil Du an manchen Tagen so wenig schaffst, das ist bei mir manchmal schon ohne Kind so, nur mit Studium und Nebenjob!

        Genießt die Zeit einfach. Kinder werden so schnell groß – das sehe ich an meinen 15-20 Jahre jüngeren Patenkindern :D

        Ich wünsche Euch alles erdenklich Gute! (:
        Und ich bin mir sicher, dass Du Deinem Kleinen eine ganz, ganz tolle Mutter bist!

        Liebe Grüße!

  29. Hallo Frau Shopping,

    als erstes mal ein GROSSES DANKE SCHÖN, dass Du uns, ein Stück an Deinem, Eurem Leben teilhaben lässt. Das macht vielen die genauso denken Mut!

    Dann wollte ich Dir nur mitteilen, dass jedes Alter seinen Zauber und seinen Fluch hat. Wobei ich persönlich eher vom Zauber ausgehe!
    Ich war und bin schon immer alleinerziehend, und jetzt bitte kein, „die Arme“ wir, also meine Tochter und ich, waren und sind das beste Team was man sich wünschen kann. Dennoch gab es auch bei uns das ein oder andere Gewitter…gehört dazu und reinigt die Luft.
    Fakt ist, wir haben neulich richtig fies gestritten und es hat mir echt gereicht, diese kleine Göre, die mit ihren 18 Jahren denkt, sie weiß alles, kann alles und ohne sie läuft eh nix…. auf jeden Fall habe ich mich nachts angezogen bin zu hier und bat sie sich auch anzuziehen, sie war erschrocken und fragte wohin wir denn wollen, ich sagte ihr, ich hab die Nase echt voll und würde sie jetzt in eine Babyklappe bringen, und wenn nur ein Fuß reinpasst…..
    Scheint also in jedem Alter so eine Phase zu geben, wo man das Gefühl hat das die Babyklappe eine gute Idee ist. ;-)

    Auf jeden Fall hast du Recht, wenn Du schreibst, Dir war auch ohne Kind nicht langweilig, warum auch! Ich finde diese „perfekten Mütter“ immer suspekt. Es gibt vielleicht Momente, die vollkommen sind, das Leben ist eine Aneinanderreihung von Augenblicken, schön und weniger toll.

    Letztendlich geht es uns als „Mamas“ doch allen so, dass man sich ab und an etwas anderes wünscht, auch wenn man das was man hat sehr liebt.

    Mach Dein Ding und denk daran, dass er in 17,5 Jahren, höchst wahrscheinlich viel eher, kaum bis gar nicht mehr zu Hause ist und Du dann wieder ganz viel Zeit hast, wobei ich Dir jetzt schon sagen kann, dass man dann dennoch immer mit einem Gedanken bei seinem Kind ist. Denn egal wie nervig sie seien können, diese bedingungslose Liebe, die bleibt echt für immer!

    Lass es Dir bzw. Euch gut gehen! :)

  30. Wo hast du dieses wunderschöne Häuschen gekauft, das man mit dem Fußabdruck personalisieren kann?

  31. Liebe Frau shopping, erst letztens habe ich mich bei meiner Frauenärztin (!) ausgeheult. Sie hatte den Fehler gemacht mich zu fragen wie es mir denn so geht…am Ende hat sie nur gesagt: unter jedem Dach gibts ein ach!!! Nur die wenigsten geben es zu. Ich war und bin immer ehrlich, und werde oft mitleidig angeschaut , nach dem Motto die ist überfordert. Babies sind doch so süüüüß…..sind sie auch, ganz besonders meins :love: ;-) aber auch unglaublich anstrengend und kräftezehrend.vor allem wenn man dann noch ein Kind in der herrlichen trotzphase hat…aber vom ersten Kind weiß ich, das es mit den Monaten deutlich besser wird. Und ich freue mich über jede neugewonnene Freiheit. Manchmal höre ich von anderen Eltern, dass die Kinder , wenn sie größer sind, sogar die Eltern am Wochenende länger schlafen lassen und SICH SELBST BESCHÄFTIGEN?!?!?! Glaube ich erst wenn ich es selbst erlebt habe.Sehr, sehr schade finde ich es mit deiner Familie, hoffentlich wendet sich bald alles zum positiven. PS: hast du es mal mit einer „lockeren“ Krabbelgruppe probiert? Ich nutze noch immer mein Netzwerk von der ersten Tochter. Wünsche dir alles gute und vergiss nicht: unter jedem Dach gibts ein ach…. See You on insta :rockon:

  32. Mein Kopf ist ganz wurschtelig vom vielen Nicken. Das Kiddo ist 18 Monate alt, und hell yeah, wir haben das auch durch. Diese entsetzlichen langen Tage, die um 5 oder 6 Uhr morgens beginnen, die haben wir immer noch. Neulich habe ich an einem solchen Tag auf die Uhr geschaut und es war erst 10:18! An einem Sonntag! Fast hätte ich geheult. Nein, streich das, ich HABE geheult.

    Mir hilft, dass ich darüber schreibe. Wie sich das alles so anfühlt mit dem Kiddo. So habe ich schnell festgestellt, dass es fast allen anderen auch so geht. Tröstlich irgendwie.

    Und Deinen Text zu lesen, fand ich gerade sehr schön. Du findest genau die richtigen Worte.

  33. Liebe Frau Shopping, Danke für Deinen ehrlichen und hinreißenden Bericht über den Kleinen. Ich denke, dass die Mamis nicht ehrlich sind, bei denen alles eitel Sonnenschein ist und alles klappt. Das kann nicht sein. Und man ist nicht bescheuert oder undankbar (so dachte ich irgendwie anfangs, weil man das sich nicht gleich eingestehen will), dass man sich manchmal sein altes Leben zurückwünscht oder wenigstens mal einen Gammeltag :-) Bei uns läuft das mit Drillingen sowieso etwas anders, denn ohne Hilfe wäre es schwer. Von daher macht es mich traurig zu lesen, dass Du keinen Kontakt zur Familie hast. Auch wenn es nicht immer einfach ist, bin ich doch froh über den Beistand. Und was ich mir immer geschwioren habe, wenn ich vorher andere sah (aber dann darf man nichts sagen, denn ohne Kind kennt man sich nicht aus ;-), dass ich mich nicht große verändern will und nicht ständig was von den Kindern erzähle. So versuche ich mir auch ab und zu Freiräume zu machen und mich mit jemandem zu treffen etc. Muss halt alles mehr organisiert werden oder man nimmt einen mit, aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg ;-) Ganz liebe Grüße und weiterhin viel Spaß mit dem Sonnernschein :zahn: !
    P.S. Gibt es diesen Rahmen bei XENOS noch oder vielleicht von jemand anderem?

  34. Toller Post und so ehrlich! Ich denke auch dass man vor dem Kind ein schönes erfülltes Leben hat und mit Kind ist es halt anders. Ich finde solche Post wichtig damit man dann auch mal weiss wie das wirklich mit so nem Wurm ist. Wir üben trotzdem weiter :D

    Ich habe auch keinen Kontakt mit meinen Eltern mehr. Sie haben am Standesamtstermin nicht ihren Willen bekommen und tun jetzt so als ob mein Mann der Böse ist. Das war dann der Schlussstrich unter lauter Vorfällen. Schade aber es gibt genug Menschen in meinem Leben die mir guttun und das reicht mir. Lass dich nicht runterziehen :)

  35. Ich finde es super, dass Du so ehrlich bist und auch schreibst, was mit Baby nicht so toll ist! Das hat man echt nicht oft.

  36. Liebe Frau Shopping,
    man spürt allein durch den Text wie sehr du deinen Sohnemann liebst. Und man möchte dir ewig dafür danken , dass du so ehrlich zu uns bist.
    Kurz zu deiner Familie – ist deren Verlust.
    Mach du weiter so, denn du wirst/bist eine tolle Mutter. Alles Gute und liebe wünsche ich dir. Anna

  37. Das mit deiner Familie finde ich unglaublich traurig. Ich verstehe sie überhaupt nicht. Genug Babyfotos?!!! Ich bin Tante zweier unglaublich süßer Babys und kann nicht genug Fotos (oder noch besser Besuche) von ihnen bekommen… Ich bin froh in der Nähe zu sein und helfen zu können und es macht mich traurig und wütend dass es Menschen gibt, die anders empfinden. Denn jede Mutter und jedes Kind verdienen es eine Familie zu haben die sie nach Kräften unterstütz und nicht noch mehr belastet. So etwas macht mich echt wütend!

    Alles Gute für euch drei

  38. Erstmal DANKE für den Bericht, dass Du uns an deinem Privatleben teilhaben lässt, ist nicht selbstverständlich.

    Wenn ich das alles so lese, nicke ich und denke mir, ja, meine Familienplanung hat noch viiiel Zeit. (Hat sie biologisch gesehn natürlich nicht!).
    Aber ich bin eben auch keine Frau, deren Leben erst mit Kind erfüllt sei. Gut, kann natürlich sein, dass ich so empfinde, wenn es soweit ist – aber ich mag mein Leben so wie es ist und will noch so viel erleben und entdecken.

    Wie war das eigentlich bei euch – habt ihr Jahre drüber gesprochen, war es irgendwie immer klar, dass es mal ein Kind geben soll, war es ein spontaner Entschluss, oder hatte das Schicksal seine Finger im Spiel? Hast Du diesen tiefen Wunsch verspürt, Mutter werden zu wollen?
    Das interessiert mich total, weil ich mir selbst total bekloppt mache mit dem Thema.

    Ich freu mich für dich, dass dein Mann dich so gut unterstützt und dass Du dich (hoffentlich) auf ihn verlassen kannst.
    Ich wünsche euch ganz viel Kraft, aber vor allem: Viel Freude und glückliche Stunden mit Eurem kleinen, perfekten, gesunden Jungen.

  39. Ach Frau Shopping…. So ein schöner und ehrlicher Beitrag! Erkenne alles wieder….. Du machst das bestimmt ganz toll!!!! Durchhalten und Ben&Jerry’s naschen wenn das Flauscheöhrchen schläft….

  40. Oh das hast du ganz wundervoll geschrieben! Ich finde es schön, dass du auch mal über die Schattenseiten des Mutterdaseins berichtest. Oder sagen wir lieber die Seiten, die nicht sooooo toll sind. ;)
    Ich habe zwar kein Kind, aber ich kann mir ungefähr vorstellen, was du durchmachst. Halte durch, es wird definitiv besser! Spätestens in einem Jahr kann der Kleine sich auch mal ein wenig mit sich selbst beschäftigen und du gewinnst ein bisschen Freiheit/-zeit zurück. Und notfalls, richtet doch einfach einen Tag in der Woche ein, an dem entweder du oder Herr S. mal ein paar Stunden nur für sich hat und der andere sich um den Kleinen kümmert. Das hilft bestimmt.
    Ich selbst kenne auch eine Mami, die jetzt nur noch für das Kind (und folgende) lebt und tatsächlich sagt, dass ihr Leben endlich einen Sinn hat. Original ihre Worte! Da muss ich ein bisschen den Kopf schütteln, aber hey, jedem das Seine. ^^

    Ich drücke dir/ euch ganz doll die Daumen und schicke dir ganz viel Kraft! Ihr schafft das schon. :)
    (Und wenn nicht, es gibt ja noch immer die Babyklappe *hust* *hust* Okay, das hab ich jetzt nicht geschrieben…. ;D )

    • Mein Mann nimmt ihn mir ja schon immer mal ab. Nur kann ich dann keine großen Sprünge machen, da er Kleine noch voll gestillt wird und er partout keine abgepumpte Milch aus der Flasche trinkt. Ich muss also in der Nähe sein, wenn der große Hunger kommt.

  41. Danke für diese ehrlichen und dennoch liebevollen Worte! Meine Kleine ist jetzt 6 1/2 Monate alt und ich lese etwas, was ich sooo gut kenne!
    Wie wunderbar, dass eine Mutter mal ehrlich schreibt, wie es sein kann.

  42. Hallo Frau Shopping!
    Das ist ein toller Post und wirklich traurig, dass du keinen Kontakt zu deiner Familie hast :(. Es ging mir, als ich Mutter wurde, ein wenig ähnlich, allerdings mit meiner besten Freundin. Seit 25 Jahren sind wir durch dick und dünn gegangen, haben alles miteinander geteilt. Aber am Tage, wo ich ihr von meiner Schwangerschaft, sagte sie mir ins Gesicht, dass sie keinen Bock auf Mütter mit Kindern im Freundeskreis hat – als hätte ich einen Schalter umgelegt. Sie brach den Kontakt Knall auf Fall zu mir ab. Vorsorglich blockierte sie mich auch überall. Ohne jegliche Aussprache oder Gewissheit. Ohne vorangehenden Streit oder Konflikt. Obwohl ich bei ihren eigenen Schwangerschaften Feuer und Flamme war, sogar bei der Geburt mit dabei war. Das ist heute 4 Jahre her, aber wenn ich dran denke, fängt eine Narbe auf meinem Herzen an zu schmerzen – das mag sich übertrieben kitschig anhören, aber so habe ich es empfunden. Habe mir seitdem viele zermürbende Fragen gestellt und bin doch zu keinem Ergebnis gekommen. Habe aber viele ähnliche Geschichten von anderen Müttern gehört und gewann dann irgendwann an Zuversicht. Habe das Gefühl, dass man als Mutter häufig eine Art Preis zahlt, für das Glück, das man in seinen Händen hält. Immerhin würde man ihn immer und immer wieder zahlen. Alles Gute mit deinem Kleinen :love:

  43. Liebe Frau Shopping,

    danke für deine ehrlichen Worte ;-) :rockon: es tut gut, vor allem deine Schilderung als Wechselbad der Gefühle, denn genau so emfpinde ich auch. Wenn ich mit andern Müttern ins Gespräch komme scheinen sie mir entweder nur negativ oder positiv gestimmt zu sein. Es gibt viele die wirklich auch ständig nur über ihre Kinder meckern und sich beschweren und andere die halt alles in den Himmel heben. Das Leben ist aber nie schwarz oder weiß.

    Mein Sohn ist 26 Monate alt und wacht heute noch mit Leidenschaft um 5h auf und sagt „fertig Schlafen“ und so beginnt ein langer Tag. Ich muss zugeben, seitdem er in der Kita ist sauge ich die gemeinsame Zeit förmlich auf, zumindest wenn er nicht gerade einen Trotzanfall hat, dann wünsche ich ihn mir direkt wieder in die Kita. Das Arbeitsleben relativiert vieles. Ich denke oft an die Anfangszeit zurück, die vielen Verzweiflungstränen die geflossen sind und dennoch war es eine schöne Zeit, die nie zurück zu holen ist. Genieße so viele Augenblicke wie du nur kannst.

    Freue mich über weitere Leserunden über deinen Flauscheohr, ich sauge sie förmlich auf :love: danke noch mal!!!!!!
    LG Sara

  44. Mir tut das mit deiner Familie wahnsinnig leid. Ich denke auch so einmal im Monat „was würde meine Familie sagen, wenn ich jetzt schwanger wäre?“. Aber bei uns sähe das wohl etwas anders aus, als bei dir, das beruhigt mich. Und dann feiere ich doch, nicht schwanger zu sein, so fürs Erste :D

    Ich muss aber auch sagen, dass ich wahrscheinlich eine dieser Mütter sein werde, die im Kind ihre Erfüllung finden. Nicht, dass ich keine Hobbys hätte, Freunde oder sonst was fehlt. Ich hab studiert und n Job, der mir Spaß macht. Aber so, wie ich jetzt schon jedem Kinderwagen hinterher starre, werde ich wahrscheinlich sone dauerschwangere Gebärmaschine mit selbstgekochtem Babybrei, Stoffwindeln und Posten im Elternbeirat :zahn: Momentan bin ich aber sehr froh, dass wir so viele Freiheiten haben und ausschlafen können :fuss:

  45. Wie wahr und ehrlich. Und zum Glück lese ich,dass es auch anderen so ergeht,wie es mir ging. Mittlerweile ist unsere Grosse 3 und der Kleine 2. Ich war manchmal tatsächlich kurz vorm Amoklauf. Um mich herum gab es damals kein anderes Kind,das auch nur annähernd so terroristisch drauf War wie meins. Mich konnte daher auch keiner richtig verstehen. Erst seit vielleicht nem guten Jahr werden die Nächte bei uns besser. Nach 2 Jahren Schlafentzug (nie mehr als 4 Stunden und die auch oft nicht am Stück) hab ich jetzt das Gefühl so langsam wieder Mensch zu sein. Ich weiss nicht wie man die ersten Jahre mit solchen Terrprkindern überlebt. Irgendwie schafft man es und ich bin fest davon überzeugt,dass man dafür belohnt wird,dass man es durchgestanden hat. Zum Glück liebt man sein Kind so abgöttisch. Anders wäre es gar nicht machbar. Ich wünsch dir ganz viel Durchhaltevermögen. Dummer Satz,aber ich verspreche dir,dass es immer besser werden wird. Umso älter der Kleine wird. Sei gegrüßt
    Tanja

  46. Bei den letzten beiden Absätzen hatte ich Pipi in den Augen……
    Ansonsten ein sehr ehrlich geschriebener Beitrag!
    Hab vieles ähnlich erlebt, obwohl es bei mir doch schon etliche Jahre her ist ;-)

  47. Schön, dass es Euch gut geht :love:

    Der Beitrag ist wie immer so ehrlich geschrieben, dass man alles mit spüren kann, das Vorspulenwollen wie das Anhaltenwollen, das Vermissen des alten Lebens, auch wenn das neue auch so schön ist.

    Das Leben ist bunt und voller Widersprüche :zahn:

  48. Liebe Fr.Shopping,
    Dein Bericht spricht mir aus der Seele.Unsere Schnecke wird heute 3Monate alt und ich fand mich in deinen Worten so oft wieder.Vielen Dank für deine ehrlichen Worte:-)

  49. Wuäääh jetzt bin ich selber am heulen, na danke :(
    richtig toll geschrieben! ich liebe es, wenn du von deinem muttersein berichtest, es ist so ehrlich und echt
    freue mich jetzt schon auf den nächsten zwischenbericht :trippel:
    bis dahin, halt die ohren steif :rockon:

  50. Sensationell geschrieben…musste ganze Zeit schmunzeln beim Lesen weil genau so wie du es geschrieben hast genau so hab ich das auch empfunden.mir wurde auch immer gesagt ich müsste entspannter sein aber wie du oben schon geschrieben hast man gibt sich Stunden mühe das das Kind schläft und dann kommt „ich wohne auf nem Dorf“ die Bauern mit ihren scheiss Traktoren vorbei und schwupp das Kind ist wach.da soll man entspannt bleiben nee ich habe dann wieder ein waches nörglisches kind und der bauer ist dann weg und hat das Kind nicht.naja da gibt es so viele Beispiele da würde man gar nicht fertig werden mit erzählen.naja jetz ist sie drei und und ganz schön wild aber sie schläft auch am woen mal schön aus meistens bis um neun halb zehn und so ist es doch viel entspannter für alle wenn alle ausgeschlafen sind.auch wenn man denkt“och wenn die klein sind sind die niedlich bitte nicht wachsen“ aber man ist doch froh wenn sie größer und selbstständiger werden.LG

  51. Hallo Frau S., das ist ein wunderschöner Text. Ich bin selbst keine Mutter, möchte aber gerne mal Kinder haben und habe gleichzeitig die größte Angst davor. Und höre irgendwie mit 31 auch schon die Uhr ticken.

    Ich möchte dir einfach Danke sagen, dass du so ehrlich bist und zeigst, dass man zwei Herzen in seiner Brust haben kann- die liebende Mutter und die toughe Frau, die ihr eigenes Leben führt. Und dass beide nicht immer miteinander zurecht kommen.

    Alles Gute für eure kleine Familie!

  52. Ein etwas später Kommentar, aber ich konnte erst jetzt in Ruhe lesen, denn es geht mir gerade ganz genauso! Meine Tochter ist vier Monate alt. Ich würde sie für nichts auf der Welt wieder hergeben, aber jeder einzelne Tag ist für mich ein neuer Kampf. Niemals hätte ich gedacht, dass mich diese Umstellung so umhaut. Nur ganz langsam erobere ich mir kleine Nischen aus meinem alten Leben zurück, es ist für Nicht-Mamas sicherlich unvorstellbar, wie einen das anstrengen kann. Auch ich war immer der Meinung, eine ganz entspannte Mutti zu werden, aber die Realität sieht dann doch anders aus. Aber immerhin wird es langsam besser… Auch wenn immer noch manchmal Tränen fließen. Danke für deinen Bericht, man fühlt sich unter den ganzen Übermittle (zumindest nach außen hin…) doch ziemlich alleine!

  53. Du machst das ganz toll! Ich habe sehr viel Respekt vor allen Müttern in meinem Freundeskreis und frage mich immer wie sowas nur klappen kann. Aber wie im Leben ohne Kind gibt es eben auch dort Höhen und Tiefen und ich bin dankbar, dass ich manchmal auch dabei sein darf.

  54. Ich bin durch Zufall auf deinen Artikel gestoßen und mag deine Schreib – und Sichtweise einfach sehr! Großes Lob!
    Ich bin selbst die kinderlose Tante, die bei den überwiegenden Windelgesprächen im Freundeskreis nicht mitreden kann.

    Was ich immer nicht so ganz nachvollziehen kann – viele frisch gebackenen Mütter schimpfen über das „zu Hause verblöden“.
    Rasseln, rumtragen, auf dem Boden mit dem Baby liegen, Lieder singen, Haushalt – das geht vielen nach einer gewissen Zeit (verständlichermaßen) auf die Nerven.

    Allein schon aus finanziellen Gründen (Elterngeld nur 68% des NETTOS … Bitte?! Hartz VI – ich komme!!) käme eine Elternzeit für mich z.B. nicht in Betracht.
    Wieso nicht die Möglichkeit von Home-Office nutzen?
    Ein paar Dinge fürs Büro erledigen – abends oder nebenbei.
    Dann bleib die Verblödung auch nicht aus und man fühlt sich gleich besser :)

    • Das sagt sich auch leichter, als es sich am Ende umsetzen lässt. ;-)
      Ich mache mittlerweile Home Office, komme aber kaum hinterher. Wenn mein Kind um halb zehn/zehn Uhr schläft, bin ich so im müde, da geht nicht mehr viel. Noch Wäsche aufhängen, Küche aufräumen und vielleicht noch schnell duschen. Dann ist es Mitternacht und der Schreibtisch quillt über…

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